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“Diese Mutter hat ihr Kind verloren, weil sie bei Facebook einen Fehler gemacht hat. Haltet die Augen offen!”

Bääääm! So beginnt ein Statusbeitrag und viele Nutzer sind verunsichert und machen sich nun darüber Gedanken, ob das alles so stimmt, was man bei einem Bericht der Seite “Heftig” zu lesen bekommt.

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Um was geht es hier? Was bekommt der User hier zu lesen?

Vorweg: Der eigentliche Artikel stammte von der Seite StoryFox und nicht von “Heftig”

Der Autor möchte hier mit einem sehr emotionalen Bericht auf die Gefahr hinweisen, die auf Facebook- und in anderen sozialen Netzwerken vorhanden ist. Er möchte damit zum Ausdruck bringen, dass man nicht jede Freundschaftsanfrage annehmen soll und das man auf Facebook nicht immer alles veröffentlichen muss.  Ob es den beschrieben Fall wirklich gegeben hat können wir nicht bestätigen. Was dieser mit Sicherheit bewirken kann ist, dass man User wach rüttelt.

Im Detail:

„Also, du bist gerade auf Facebook und ein unbekannter Kerl oder eine unbekannte Frau hat dir eine Freundschaftsanfrage gesendet. Du kennst ihn oder sie nicht, aber das Profilbild ist irgendwie süß, also hast du einfach mal akzeptiert.  Dein kleines Mädchen hat ihren ersten Schultag, und vor Freude bist du überwältigt, denn sie sieht so süß aus mit ihrer Schultüte, also machst du ein Foto und postest es auf Facebook, um es mit deinen „Freunden“ und deiner Familie zu teilen. Du bist so aufgeregt und ausgelassen, dass du das Bild noch mit dem Namen der Schule verknüpfst und dazuschreibst:

„Ich kann nicht glauben, wie groß „(und hier steht ihr Name)“ geworden ist. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Eine stolze Mama / Papa.“

Mutter hat einen Unbekannten auf Facebook als Freund hinzugefügt!

Weiter kann man lesen…

In der Zwischenzeit, hat der unbekannte Kerl, den du vor ein paar Tagen als Freund hinzugefügt hast, das Bild bereits gespeichert und an 60 andere erwachsene Männer auf der ganzen Welt verschickt

Bildunterschrift:
„Deutsches Mädchen“. Alter 5.
Blondes Haar. Grüne Augen.
5.000 €.

Nicht nur, dass du ein Bild von deinem niedlichen kleinen Mädchen an Menschenhändler geliefert hast, sie haben auch ihren Namen und den genauen Standort ihrer Schule.

Das Mädchen war nicht mehr zu finden!

Nun wird geschildert, dass das Mädchen nicht mehr zu finde ist. Also ist es 13 Uhr und du bist schon ganz aufgeregt dein Mädchen von der Schule abzuholen, aber sie ist nirgends zu finden.

Du hast keine Ahnung, dass dein kostbares Baby, an einen 43-jährigen Pädophilen verkauft wurde, und sie jetzt auf dem Weg in ein fremdes Land ist, mit einem Sack über dem Kopf, verwirrt, verängstigt und weinend, weil sie von einem Mann mitgenommen wurde, den sie noch nie gesehen hat. Sie hat keine Ahnung, wo ihre Eltern sind, wohin sie gebracht wird, oder was mit ihr passieren wird.  Du willst sie nach der Schule abholen, aber sie ist nirgends zu finden.

Was will der Autor des erwähnten Artikels mit dieser Information?

Bei der Seite StoryFox handelt es sich um eine Webseite, die in “Heftig”-Manier Artikel veröffentlicht. Sprich hier setzt man bewusst auf Clickbaiting.

Der Autor möchte hier mit einem sehr emotionalen Bericht auf die Gefahr hinweisen, die auf Facebook- und in anderen sozialen Netzwerken vorhanden ist. Er möchte damit zum Ausdruck bringen, dass man nicht jede Freundschaftsanfrage annehmen soll und das man auf Facebook nicht immer alles veröffentlichen muss.

Ob es den beschrieben Fall wirklich gegeben hat können wir nicht bestätigen. Was dieser mit Sicherheit bewirken kann ist, dass man User wach rüttelt.

Man hätte es aber eigentlich auf rascher auf den Punkt bringen können, so wie es Marlenen (aus unserem Team) bei der Recherche auch gemacht hat:

  1. Veröffentliche keine Kinderfotos auf Facebook

  2. Nimm keine Freundschaftsanfragen von Fremden an und

  3. Mach dein Profil dicht