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Vorsicht vor der E-Mail mit dem Betreff “EU-Datenschutz Verordnung!”. Diese Mail gibt sich als PayPal aus und tischt den Empfängern eine frei erfundene Geschichte auf.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Hinter dieser gefälschten E-Mail steckt eine Phishingwebseite, die parallel zu der Mail im Corporate Design von PayPal aufgebaut ist. Der Inhalt dieser E-Mail lautet:

Guten Tag Janina [***],

Aufgrund einer neuen EU-Datenschutz Verordnung, welche per 1.1.2017 in Kraft getreten ist, sind wir dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen einen Datenabgleich durchzuführen.
Während des Abgleichs werden Ihre Daten mit den bei uns hinterlegten Daten verglichen.
Sollten wir Unregelmäßigkeiten finden, wird sich der Paypal Support innerhalb von 24 Stunden mit Ihnen in Verbindung setzen.
Falls Sie innerhalb der 24 Stunden nicht vom Support kontaktiert werden betrachten Sie diese E-Mail als hinfällig.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe,

Ihr PayPal Support

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An dieser Mail fällt zum einen auf, dass sie dihre Empfänger mit vollem Namen anspricht und gleichzeitig keine groben Fehler beinhaltet. Gleichzeitig müssen die Empfänger dieser E-Mail nicht zwangsläufig Kunden bei PayPal sein, da sie blind gestreut versendet wurde. Das Ziel dieser E-Mail liegt darin, auf PayPalkunden zu treffen und diese mit dem erfundenen Inhalt zu irritieren, so dass sie auf den eingebauten Link in der E-Mail klicken.

Dieser Link führt jedoch in eine Phishingfalle, man wird auf eine Webseite mit der Adresse “paypal.de.signup-32406836059026653193.ver23fiywwe.pw” geleitet. Bereits beim Öffnen der Seite warnt unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Securitiy vor einer Phishing-Webadresse:

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Ohne diese Instanz öffnet sich direkt eine Webseite, welche dem Login von PayPal nachempfunden ist, doch es handelt sich nicht um PayPal!

Zunächst geht es hier um die Logindaten, welche mittels gefälschter Formularfelder abgefragt werden. Beobachtung: die E-Mail Adresse des Besuchers ist bereits eingetragen. Im Anschluss daran erscheinen Formularfelder, welche persönliche Daten abfragen, danach zudem um die Eingabe von Zahlungsinformationen bitten.

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Wir warnen davor, auf diesen Seiten wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da diese in den Händen von Betrügern landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.