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Eine gewisse Zeit galten die sogenannten „Reichsbürger“ als harmlose Spinner, bestritten sie doch lediglich die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland, die harmlose Zeit ist vorbei, die Szene wird aggressiver.

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Die Behörden in Brandenburg müssen seit Anfang des Jahres eine deutliche steigende Aggressivität der selbsternannten „Reichsbürger“ verzeichnen. Ihren tiefen Hass gegen das politische System zeigen sie immer wieder durch beleidigende Schreiben an kommunale Verwaltungsmitarbeiter sowie durch aggressives Verhalten in den Ämtern. Dies teilte das Brandenburger Innenministerium mit.

Bei zwei Gruppen der „Reichsbürger“ lasse sich sehr deutlich eine Radikalisierung erkennen, die vom Brandenburger Verfassungsschutz als Bestrebung gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung eingeschätzt wird. Leitmotiv sei hierbei die Verteidigung des Nationalsozialismus, außerdem orientiere sich das „Reichsbürger“ Klientel bei der rechtsextremistisch inspirierten Anti-Asyl-Kampagne immer häufiger an völkischem Gedankengut.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden im Februar 2013 bei einer Razzia gegen den Verein „Deutsches Polizeihilfswerk“ in Spremberg (Spree-Neiße) Zuführketten, Einwegfesseln, Polizei-Schlagstöcke, Messer, Mitgliedsausweise, Schulungsunterlagen sowie Uniformen sichergestellt worden. In Schöneiche (Oder-Spree) beschlagnahmte die Polizei im Juni 2014 bei einem 50-jährigen zwei Gewehre und eine Steinschleuder.

Die „Reichsbürger“ Szene hat in Brandenburg rund 200 Anhänger.

 

via N24

Artikel Vorschaubild: Antonshutterstock / Shutterstock.com