Polizei Düren:  Hartnäckig verbreitete sich am Dienstag innerhalb der Dürener Bevölkerung das Gerücht, dass es zu einem Raubüberfall auf eine Tankstelle im Ortsteil Gürzenich gekommen sei.

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Gleich von mehreren Seiten erhielt die Polizei Kenntnis von dem vermeintlichen Sachverhalt. Demnach sollten etwa 15 Personen mit Migrationshintergrund eine Kassiererin der Tankstelle überfallen haben.

Eine besondere Brisanz erhielt das Gerücht dann dadurch, dass erzählt wurde, Polizeibeamte hätten der Geschädigten mit einer Strafanzeige gedroht, falls diese öffentlich behaupten würde, dass es sich bei den Tätern um Zuwanderer gehandelt habe.


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Die Polizei Düren stellt daher klar: Einen Raubüberfall oder sonstigen polizeilichen Einsatzanlass an der bezeichneten Tankstelle hat es nicht gegeben.

Die Behauptungen sind frei erfunden. Der Tankstelleninhaber hatte selbst schon von dem Gerücht gehört und konnte sich dessen Entstehung nicht erklären. Auch die Polizei hat dazu keine Erkenntnisse.

Es ist nicht auszuschließen, dass hier jemand versucht, bewusst bestimmte Stimmungen und Ängste zu schüren.

Die Polizei bittet eindringlich darum, von der Weitergabe solcher Behauptungen abzusehen. Sie dankt all denen, die sie über die Gerüchtelage informiert haben.

Die Pressestelle der Polizei Düren wird wie bisher auch künftig über polizeilich relevante Sachverhalte informieren, insbesondere wenn es um derartig schwerwiegende Straften geht.

Quelle: Polizei Düren

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