Es gibt große Medien, deren Tagewerk für Außenstehende vermutungsweise nur auf der Generierung der Schlagzeilen liegt.

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Skandalöse Schlagzeilen, emotionale Schlagzeilen, verwirrende Schlagzeilen: alles was geht. Zur Verteidigung: ja, man muss tatsächlich Schlagzeilen machen. Anders geht es nicht. eine Überschrift hat den Sinn, den Inhalt in nur einem Satz zu beschreiben. Wer für die  Verbreitung der Inhalte zusätzlich Facebook nutzt, der hat neben der Schlagzeile noch die Möglichkeit, eine begrenzte Beschreibung unterhalb der Schlagzeile zu verfassen. Mehr jedoch nicht. Das ist nicht viel! Gerade bei komplexen Themen ist es kaum möglich, diese in nur wenigen Worten punktuell so zu beschreiben, dass die Leser auf Facebook das Thema für interessant befinden, und sich den ganzen Artikel durchlesen.

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Irrglaube

Oftmals herrscht der Irrglaube, dass die Schlagzeile und der Untertitel bereits die Komplettaussage ist. Dem ist nicht so, man kann dies lediglich als Kurzbeschreibung des Inhaltes und vor allem als Leseeinladung sehen. Interessiert mich diese, dann sollte ich die Artikelvorschau anklicken. Jedoch sollte man niemals auf die Idee kommen, Überschriften und Untertitel als vollständige undd abgeschlossene Informationsquelle zu nutzen.

Manipulativ

Denn diese Beschrifungen werden allerorts (überall!) auch manipulativ eingesetzt. Natürlich, denn das ist gleichzeitig ja auch eine Anpassung an das Leseverhalten. Diese manipulative Nutzung von Schlagzeile und Untertitel nennt sich Clickbaiting. Mach wirklich jeder, auch wir. Clickbaiting ist eine Kunst.

Clickbaiting muss nicht unbedingt negativ sein. Doch am Ende ist es die Contentspanne des Clickbaitings, welche über den Enttäuschungsgrad des Lesers entscheidet.


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Sprich: dass, was ich groß mit Sonderzeichen und Hashtags und Schlagworten ankündige, sollte in gewisser Weise auch anschließend inhaltlich den Leser zufriedenstellen. Ich nenne Dir dafür 5 Gründe, warum das so ist, der Dritte wird Dich jedoch verwundern.

Manchmal

Manchmal wird diese Forma aber auch absichtlich genutzt, um den Leser zu überraschen. So baut eine Überschrift eine gewisse Erwartungshaltung auf, und dann schaut man sich den Inhalt an und denkt sich: “Moment, das passt ja, aber damit habe ich nicht gerechnet!”.

In diesem Video wird ein Polizist von mehreren Flüchtlingen angegriffen

“Ein anderer Polizist versorgt die Flüchtlinge sogar mit Munition.” Kommen wir auf die Schlagzeile und das, worum es hier, geht zurück. Diese Schlagzeile sticht natürlich ins Auge und im aktuellen Facebook-Diskussionskontext klicken reichlich Menschen darauf. Doch Du wirst nicht glauben, was sich dahinter verbirgt. BTW.: wir sind auch auf die Schlagzeile hereingefallen. Denn als dem Link gefolgt sind, fanden wir nichts weiter, als dieses Video:

Nun, in der Tat sieht man hier eine Art “Angriff”, aber nicht so, wie die Titel vermuten lassen.

Heavy fighting breaks out in refugee camp

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