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Tausende Mobilfunk-Nutzer werden mit Handy-Abo-Fallen hereingelegt:

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Ein falscher Klick, und es werden Gebühren fällig. „ZDFzoom“ nimmt am Mittwoch, 31. Mai 2017, 22.45 Uhr, „Die Handy-Abo-Falle“ ins Visier. Der Film von Marc Rosenthal beleuchtet, „wie Kunden reingelegt werden“. Seit 2012 muss ein Bestellvorgang im Netz ganz klar mit dem Befehl „Kaufen“ gekennzeichnet sein. Doch das „Button-Gesetz“ wird offenbar immer wieder umgangen. Die Quittung kommt dann mit der nächsten Handyrechnung:

Unter „Sonderdienste Drittanbieter“ finden sich oft exotisch klingende Dienste, vorwiegend mit Firmensitz in einer Steueroase. Die wöchentlichen Kosten für deren Abo-Dienste, oft im Erotik- oder Spielebereich, betragen meist zwischen vier und zehn Euro.

Wer aber sind diese so genannten Drittanbieter?

Viele verwischen ihre Spuren, benutzen Briefkastenadressen und Strohmänner. „ZDFzoom“ sucht die echten Hintermänner auf und stößt dabei auf ein Firmennetzwerk, das von Deutschland über England in die Schweiz bis nach Österreich führt.

Verbraucher können sich gegen die Handy-Abo-Falle schützen, indem sie in ihrem Handy die so genannte „Drittanbietersperre“ einrichten. Verbraucherexperten verlangen seit Langem, dass diese Sperre von vornherein im Handy-Vertrag enthalten sein sollte. Stattdessen muss sie aber erst vom Kunden eingefordert werden – meist nach erfolgtem Schaden.

Mimikama-Tipp!

Die Telekommunikationsanbieter ermöglichen es sogenannten Drittanbietern, also Firmen, die in Dienstleistungen anbieten, die nicht direkt über den Telefonanbieter erfolgen, über die monatliche Rechnung abzurechnen. Diese Dienste werden in der Regel als „Mehrwertdienste“ betitelt. In bösen Händen kann sich der Mehrwert allerdings auf eine Abofalle oder Abzocke reduzieren.

Daher raten wir dringend eine Sperre einrichten zu lassen.

Diese Sperre ist gesetzlich geregelt und wird durch die Anbieter auf Anfrage kostenfrei eingerichtet. Wie dies funktioniert, haben wir hier beschrieben.