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Nach einer bewegten Woche, durch welche ZDDK/Mimikama gegangen ist, wollen wir diesen Moment nutzen und mit der Parabel “Die drei Siebe” uns in den Sonntag läuten.

Eines Tages näherte sich ein Bekannter dem großen Denker Sokrates.
“Weißt du, was ich gerade über einen deiner Freunde hörte?“, fragte er.

„Warte!“, sagte Sokrates. „Bevor du mir irgendetwas sagst, will ich mit dir einen kleinen Test machen. Ihn nenne ihn die drei Siebe“.

„Drei Siebe?“, fragte der Mann verwundert.

„Ja“, sagte Sokrates, „Lass uns sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht:

Das erste Sieb ist die Wahrheit: Bist du dir wirklich sicher, dass das, was du mir erzählen willst, wahr ist?“

„Nein“, sagte der Mann, „ich habe es auch bloß gehört und wollte es dir einfach weitergeben.“

“Okay“, sagte Sokrates. „Du weißt also nicht, ob es wirklich wahr ist. Lass uns sehen, ob es immerhin durch das zweite Sieb hindurchgeht, das der Güte. Ist das, was du mir über meinen Freund sagen willst, etwas Gutes?“

„Nein, im Gegenteil“, sagte zögernd der Mann, „es ist etwas ganz Schlechtes“.

„Du kannst den Test immer noch bestehen, denn es gibt noch ein drittes Sieb, das des Nutzens: Ist das, was du mir über meinen Freund erzählen willst, für mich nützlich?“

„Nein, nicht wirklich“, gab der Mann kleinlaut zu.

„Also“, sagte lächelnd der Weise, „wenn es weder wahr, noch gut, noch nützlich ist, so lass es ruhig begraben sein und belaste dich und mich nicht damit“.

Ist jede Information es wert und auch richtig, an alle verteilt zu werden?
Ist sie wahr?
Will sie etwas Gutes?
Und ist sie auch dem Empfänger nützlich?

Und vielleicht, wenn man die Parabel ein wenig weiterdenkt, kann man sich noch fragen: wo stehe ich in dieser Geschichte?

Das ZDDK/Mimikama Team wünscht Dir einen schönen Tag!

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Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

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