Deutscher ISIS Terrorist verkauft Sex – Sklavinnen auf Facebook? Unzählige Anfragen erreichen uns zu einem Statusbeitrag, der pau-sen-los geteilt wird.

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Doch was steckt hinter dem Artikel auf AWDnews? Wir haben analysiert- und recherchiert.

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Deutscher ISIS Terrorist verkauft Sex – Sklavinnen auf Facebook. So der Titel des Statusbeitrags

Stimmt das?

Ja es stimmt. Die Aussage / der Statusbeitrag wurde, wenn man den Quellen seinen Glauben schenken möchte, von einem deutschen ISIS-Terroristen auf Facebook getätigt. Der Statusbeitrag selbst wurde mittlerweile von Facebook entfernt, da dieser nicht den Gemeinschaftsstandards entsprach.

Das gezeigte Artikel-Bild jedoch gehört nicht zu der Aussage und wurde aus dem Kontext gerissen. Das Bild stammte aus einem Video und gehört zu einer Koran Lesung in Klassa Aleppo aus dem Jahre 2013.


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Im Einzelnen

Der Artikel stammt vom 1. Juni 2016 und ist versehen mit einem Bild, auf dem ein bärtiger Mann ein junges, minderjähriges Mädchen im Arm hält, sie weint, im Hintergrund ist die Fahne des ISIS zu sehen. Wir haben also, den Artikel an sich, in dem der Name des Terroristen genannt wird „Abu Assa Almani“, festgestellt wird er sei Deutscher, dass er Frauen als Skalvinnen verkauft und dazu das Bild.

Das Bild

Das Bild stammt allerdings aus dem Jahr 2013 und zeigt nicht etwa „Abu Assa Almani“, sondern „Abu Waqqas“ einen gebürtigen Tunesier aus den Reihen des ISIS.

Das Bild entstammt einem Video, das in einer vom ISIS organisierten Koran Lesung in Klassa, Aleppo.

https://truthscooper.wordpress.com/2014/08/20/something-very-fishy-about-isis-cmon-people-think/

Es ist nicht das erste Mal, dass das Bild auftaucht, es wurde auch schon als Beweis für eine Zwangsheirat eines christlichen Mädchens mit einem Moslem herangezogen.

Der Artikel

Den selben Artikel, inklusive des Schreibfehlers im Namen des Terroristen, findet man auch auf OE24.at, dort stand er am 29.05.2016.

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Aber bis auf den Schreibfehler im Namen „Abu Assa Almani“ heisst eigentlich „Abu Assad Almani“ ist die Geschichte wahr.

Die Bilder der angebotenen Frauen wurden mittlerweile von Facebook entfernt, aber vorher bereits durch das Middle East Media Research Institute gespeichert.

Es ist also zumindest wahr, dass ein ISIS Terrorist über Preise für Sklavinnen auf Facebook gesprochen hat, seinen Facebook Freunden den Rat gegeben hat, in das Gebiet des ISIS zu kommen und dort zu heiraten.

Mit anderen diskutierte er den Preis und rechtfertigte ihn mit „Angebot und Nachfrage machen den Preis.“ – bei soviel Gefühlskälte überkommt einen das kalte Grauen.

Ein Deutscher? Ist der Mann ein Deutscher?

Es wird zumindest von allen Quellen so vermutet, zumal „Almani“ gerne von Deutschen beim ISIS benutzt wird. Allerdings gibt es dafür keine direkten Belege, auch sein Facebook Profil gibt da nichts Eindeutiges zu her.

Wurden auf dem Profil Frauen angeboten?

Es ist sehr stark anzunehmen, denn sein eigenes Posting vom 25. Mai 2016 weist auf den Vorfall hin.

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Den Vorfall gab es in der beschriebenen Form, in Ermangelung eines Bildes hat sich AWD eines anderen Bildes bedient, das bereits schon einmal in einem falschen Zusammenhang gebracht wurde, was die Aktion auf Facebook von den Terroristen, ich spreche hier mit Absicht von mehreren, denn einer alleine kann eine solche Aktion gar nicht durchziehen, was die Aktion nicht besser macht.

Wer aber erwartet von dem ISIS etwas anderes, als die anderen Nationen durch sein Verhalten zu schockieren?

Natürlich wird diese Aktion wieder dazu benutzt werden gegen jeden einzelnen Muslim zu wettern und zu zetern, wer will in der schnelllebigen Zeit auf Facebook und den anderen sozialen Netzwerken sich denn noch die Mühe machen zu differenzieren?

Dann kommt man ja gar nicht mehr dazu irgendetwas zu posten, vielleicht fällt man damit dann in der Gunst der eigenen Freundesliste, das wäre ja  nicht auszuhalten.

Dabei ist es doch  relativ einfach, wir müssen nur lernen, das Taten immer von Menschen begangen werden, sowohl die Guten als auch die Schlechten, überall auf der Welt gibt  es gute und schlechte Menschen, unabhängig von ihrer Religion, Hautfarbe und Muttersprache.

Wenn wir das erstmal soweit verinnerlicht haben, sind wir einen großen Schritt weiter.

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