-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Die Information um ein angeblich neues Sicherheitssystem bei der Deutschen Bank ist eine Fälschung. Mit fingierter Webseite und manipulativ konstruierter Adresse sollen den Kunden der Deutschen Bank sensible Daten entlockt werden.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wir raten daher an, die im Folgenden dargestellte E-Mail direkt zu löschen und den Aufforderungen der Mail, sowie der gefälschten Webseite, unter keinen Umständen zu folgen!

image

Der Inhalt dieser Mail lautet im barrierefreien Klartext:

Sehr geehrter Deutsche Bank Kunde,

wir bemühen uns stets, Ihre Sicherheit auf dem höchsten Niveau zu halten. Kürzlich haben wir unser Sicherheitssystem verbessert und optimiert um Sie noch besser vor Betrug zu schützen.

Bedingt durch die neuen Sicherheitsrichtlinien bitten wir Sie, Ihre Daten, sowie Ihre Mobilfunknummer zu aktualisieren und Ihr Konto den neuen Standarts anzupassen.

Falls in 48 Stunden keine Aktualisierung Ihrerseits erfolgt, erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von 23,99 EUR. Der Betrag wird automatisch von Ihrem Konto eingezogen und Sie erhalten den das Schreiben innerhalb weniger Tage per Post.

Klicken Sie unten auf den Link und ersparen Sie sich und uns die Mühe indem Sie das Update kostenlos online durchlaufen.

Hier klicken um Kundendaten und Mobilfunknummer jetzt aktualisieren.

Mit freundlichen Grüßen


SPONSORED AD


Phishingbetrug

Nach einem Klick auf diese Schaltfläche erhalten wir in unserem Verlauf direkt eine Phishingwarnung von Kaspersky Internet Sercurity: die Seite wird blockiert.

image

Ohne einen entsprechenden Softwareschutz landet man auf einer Webseite, deren Aufbau nahezu identisch mit dem der echten Deutschen Bank Seite ist, wobei die URL  auf “teamupgreece.gr “endet: meine.deutsche-bank.de.checkcookie7818082287502074731427918584.teamupgreece.gr

Auf dieser Seite sollen nun mit Hilfe eines gefälschten Formulars die Daten, sowie TAN der Nutzer abgephisht werden.

image

Im Laufe einer vermeintlichen Anmeldeprozedur erscheinen verschiedene Eingabefelder, die jedoch alle gefälscht sind. Vorsicht! Jede Art der hier getätigten Eingaben landet in Betrüger-Datenbanken!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.