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Diesmal nicht auf Facebook (noch nicht?) und auch nicht per Mail, sondern auf dem Postweg werden im Moment etliche Kettenbriefe versendet.

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Der Brief sieht so aus:

image

Der Brief ist weiterhin sehr aktuell und wird immer noch auf postalischem Wege geteilt:

tulln

Seit 15 Jahren gibt es diesen Kettenbrief. Hier ein aktueller Screenshot eines Briefes vom 9.3.2015, der uns von einem Unternehmen aus Deutschland zugesendet wurde.

In diesem steht:

Wunsch eines krebskranken Kindes

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Firma XXX in XXX hat uns darum gebeten dazu beizutragen, den Wunsch eines an Krebs erkrankten 7-jährigen zur erfüllen.

Der Wunsch des Kindes ist es, mit dem längsten Kettenbrief in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen zu werden.

Daher möchten wir Sie freundlich bitten, die im Anhang beigefügten Unterlagen auch an zehn weitere Unternehmen, Behörden, Schulen etc. weiterzuleitet. Wie Sie aus den Unterlagen entnehmen können, wurde die Kette bisher nicht unterbrochen.

Bitte teilen Sie ebenfalls dem Landesklinikum Donauregion Tulln mit, an wen Sie die Unterlagen weitergeleitet haben.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Das ist doch mal was nettes, aber es gibt bei der ganzen Geschichte ein Problem!

Warum? Den in dem Brief erwähnten Jungen gibt es und gab es gar nie.

Bemerkenswert!

Den Brief selbst gibt es bereist seit etwa 15 Jahren und da in dem Bericht erwähnt wird, dass man dem Landesklinikum Tulln mitteilen soll, an wen man die Unterlagen gesendet hat, reißt die Postflut hier auch nicht ab!

Info: Das Landesklinikum Tulln befindet sich in dem Österreichischen Bundesland Niederösterreich. Im Moment werden diese jedoch in Deutschland versendet!

Niemanden ist mit der Verteilung dieses Briefes geholfen, im Gegenteil: der Landesklinik wird nur unnötige beschert.

An Spitzentagen bekommt die Klinik bis zu 100 Schreiben. Man rechne sich hier nur mal die Kosten des Portos aus, was in den 15 Jahren hier ausgegeben wurde.

Die Landesklinik selbst hat auf Ihrer Webseite dazu folgendes verfasst:

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Die Medien berichten seit Jahren darüber.

Aber leider ist es so, dass die Kette nicht unterbrochen werden kann. Außerdem ist es so, dass das Guinness-Buchs der Rekorde bereits in den 1990er Jahren beschlossen hat, solche Rekorde nicht zu akzeptieren
Hätte es also den Jungen jemals gegeben, dann wäre er damit nicht in das Guinness-Buch damit gekommen!

Wir haben daher eine Bitte an alle User, die nun diesen Bericht lesen:

Teilt diesen Beitrag mit Euren Freunden, damit jene die Information erhalten, die womöglich so einen Brief bekommen bzw. bereits erhalten haben!

Unterbrecht sofort die Kette und leitet keine weiteren Kettenbriefe weiter. Sendet auch keine Unterlagen an das Landesklinikum Tulln