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Verschwunden oder nicht? Derzeit erreichen uns verstärkt Anfragen zu einer Vermisstenmeldung aus dem Raum Berlin Hellersdorf.

Um diesen Statusbeitrag geht es:

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Wie so oft wird in guter Absicht eine Vermisstenmeldung auf Facebook geteilt.

Allerdings wird von den Ersteller immer wieder vergessen sich darüber zu informieren, ob diese Vermisstenmeldungen noch aktuell sind

Diese ist es nicht mehr.

Als wir die ersten Anfragen dazu bekamen, haben wir wie gewohnt unsere Recherchen aufgenommen, diese liefen allerdings ins Leere.

Außer die Meldungen auf Facebook war nichts zu finden. Daher haben wir uns soeben (6.4.2014) entschieden die zuständige Polizeibehörde anzurufen. Von dieser haben wir die Information erhalten, dass der Junge wieder zu Hause ist.

Zu den Hintergründen des Verschwindens konnte und wollte der Beamte sich nicht äußern.

Wir bitte alle Nutzer, die diese Vermisstenmeldung geteilt bzw. veröffentlicht haben, diese wieder zu löschen. 

Thema Vermisstenmeldungen:

Es liegt in der Natur des Menschen helfen zu wollen. Jedoch wenn man so etwas teilt, dann sollte man sich selbst zuvor immer selbst überzeugen ob die Vermisstenmeldungen auch Rechtens ist.

Viele Vermisste sind nach kurzer Zeit wieder zu Hause, so wie in diesem Fall!

An dieser Stelle möchten wir nochmals erwähnen, dass wir es nachvollziehen können wenn Eltern “Facebook” für eine Vermisstenmeldung nutzen.

Was wir aber nicht nachvollziehen können ist, dass man den URSPRUNGS-STATUSBEITRAG, also die Vermissten-Meldung dann NICHT ENTFERNT obwohl das Kind wieder zu Hause ist!

Solche Beispiel, solche Vermissten-Meldungen gibt es Hundert auf Facebook. Das Problem ist, dass diese unbedacht auf Facebook immer wieder weiter geteilt werden, obwohl viele Personen bereits wieder wohlauf zu Hause angekommen sind und so schwirren diese Vermissten-Meldungen dann noch Jahrelang im Netz herum und landen danach wieder als möglicher Kettenbrief auf Facebook oder sonst wo im Internet.

Autor: Paolo, mimikama.at

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