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Zum wiederholten Male wird auf Facebook eine Unwahrheit verbreitet, die Snopes.com und wir schon einmal aufgeklärt haben.

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Es geht um das Thema: “Dieser Ring ist ein Zeichen, dass Du beobachtet wirst. Dreh dich dann schnell um”. In dem Bericht, welchen man zu lesen bekommt, wenn man dem Statusbeitrag auf Facebook folgt, geht es darum, dass anscheinend ein kostenloser Silberring von Juwelier Kay in einer Plastiktüte unter dem Scheibenwischer eingeklemmt gewesen sei und dass dieser Trick angeblich bei Entführungen und Menschenhandel eine gängige Methode sei.  Platzieren Menschenhändler Silberringe in beschrifteten Plastiktütchen an Autos?

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Die ahnungslosen Opfer wollen nachsehen, was sich an ihrer Windschutzscheibe befindet, und werden dabei überwältigt und entführt.

In den vor Veröffentlichung des Beitrags vorangegangenen Monaten wurden bereits ähnliche Geschichten über diverse Social-Media-Netze verbreitet.

Die Geschichten haben sich, nach bisherigem Erkenntnisstand, ausschließlich in den USA ereignet. Die zuständigen Polizeibehörden konnten nach aktuellem Stand der Ermittlungen keinen Zusammenhang zwischen der veröffentlichten Geschichte und Menschenhändlern feststellen.

Tatsächlich wäre ein solches Szenario vorstellbar, aber die potentiellen Menschenhändler würden damit einen unverhältnismäßig hohen Aufwand in Kauf nehmen.

Zum einen können sie sich nicht sicher sein, ob und wann der Besitzer des Autos zurückkehrt und ob sich der Besitzer in Begleitung befindet.

Außerdem wäre das Risiko, einen gegebenenfalls wertvollen Silberring zu verlieren (oder auch einen 100-Dollar-Schein, wie in anderen Statusbeiträgen), immens hoch. Auch ohne einen Köder könnten die Opfer in Autos von Menschenhändlern gezerrt werden, wenn sie sich auf dem Rückweg zum Auto befinden.

Fazit:

Es ist demnach sinnvoll, seine Umgebung zu beobachten und angemessen vorsichtig zu sein, da Überfälle in Tiefgaragen und auf Parkplätzen möglich sind.

Panik ist jedoch unangemessen, und es sollte auch nicht vergessen werden, dass sich diese Vorfälle in Amerika ereigneten und nach Aussage der Polizei in keinem nachgewiesenen Zusammenhang zu Menschenhändlern stehen.

Verweis: Ring of Untruth