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Und diese machen es sich aktuell zunutze, dass viele Menschen ihre Fahrzeige mit neuen Sommerschlappen ausrüsten. Daher ist erneut eine inhaltlich alte Phishingmail im Umlauf, die einen Einkauf bei einen Onlinehändler nennt, bei dem es einen bestimmten Bestandteil des Rades geht.

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Gerade jetzt, weil es sich eben wieder um Räder dreht, dürfte eine solche Phishingmail authentisch wirken, doch Vorsicht: dieser Einkauf hat NIE stattgefunden, der Inhalt ist ebenso ein reines Konstrukt. Weder PayPal, noch der andere Onlinehändler haben etwas mit dieser Betrugsvariante zu tun.

Mit dem Betreff „Fragwurdige Transaktion festgestellt – Wir bitten um Ihre Unterstutzung “ tritt die Phishingmail optisch in folgender Weise auf (INFO! Für die Optik und den Inhalt dieser Mail sind wir NICHT verantwortlich, wir zeigen diesen Screenshot, um vor Schaden zu bewahren. Er fungiert als Erkennungsmerkmal).

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Der Inhalt dieser E-Mail lautet:

Sehr geehrte/r [*** ***]berg,
aus Sicherheitsgründen wurde Ihr Einkauf bei dem Onlinehändler *****-***.de über 424,00 € vorübergehend gesperrt.
Hierüber gelangen Sie zu Ihrem Kauf.
Es konnte leider nicht ausgeschlossen werden, dass Ihre Zugangsdaten durch eine dritte Person missbraucht wurden.
Falls Sie diese Transaktion nicht ausgeführt haben, bitten wir Sie über den unten aufgeführten Button Ihre Daten zu bestätigen und anschließend die Bestellung zu widerrufen.
Die Bestellung können Sie innerhalb der nächsten 14 Tagen rechtskräftig widerrufen.
Läuft diese Frist ab und Sie beantragen keine Stornierung, wird die Zahlung automatisch durchgeführt.

Stornieren Sie hier (zum Widerruf)

Mit freundlichen Grüßen Ihr Paypal Team

Wir warnen davor, auf den Inhalt der Mail einzugehen. Es handelt sich hierbei um eine Phishingmail, die von unbekannten Betrügern konstruiert wurde.

Phishing

Der Empfänger dieser Mail wird über einen eingebauten Link auf eine Internetseite geführt, die dem PayPal Login ähnlich sieht. In unserem Fall schaltet sich unsere unser Kaspersky Internet Security zwischen und blockiert die Webseite.

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Ohne Blockade erreicht man jedoch einen gefälschten Login. Auf den ersten Blick scheint alles ganz normal, selbst die Eingabeformulare sehen gleich aus. Doch die Webseite unter der Adresse “http: // pp-data-check-de. ga” ist nicht PAYPAL.

Zunächst bittet die Seite um die Eingabe der Logindaten. Im Anschluss daran erscheinen weitere gefälschte Formularfelder, welche persönliche Daten abfragen, danach zudem um die Eingabe von Zahlungsinformationen bitten.

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Wir warnen davor, auf diesen Seiten wahrheitsgemäße Angaben zu machen, da diese in den Händen von Betrügern landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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