Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Es gibt immer wieder Wellen von generierten Statusmeldungen, bei denen man sich fragt, ob das harmlose Spielchen oder ungewollt viral verteilte Links sind.

- Sponsorenliebe | Werbung -

“Das bedeutet Dein Name” oder “diese Stadt passt zu Dir” sind Beispiele für diese Meldungen, und ganz aktuell finden wir diese Statusmeldungen vor: Deine Wikipedia Seite.

image
(Screenshot: wiki.mein-wahres-ich.de)

Dargestellt wird eine Grafik im Wikipedia-Stil mit ein paar wenig personalisierten Angaben der Person, welche die Meldung gepostet hat, sowie einem frei erfundenen Inhalt.

Virus? Trojaner?

Nein, hier steckt keinerlei Schadsoftware hinter. Wer diese Meldungen anklickt, dem wird selbst vorgeschlagen, eine “Wikipedia Parodie-Seite” von sich erstellen zu lassen.

wiki2
(Screenshot: wiki.mein-wahres-ich.de)

Dabei gibt der Betreiber folgende Informationen:

Hinweis: Diese Seite generiert eine zu dir passende Wikipedia Parodie Seite, indem sie Zugriff auf dein Facebook-Profil erhält. Wir posten nichts auf deine Facebook-Pinnwand, du kannst nach dem Erstellen deine Seite jedoch gern mit deinen Freunden teilen. Bitte nutze unsere Seite jedoch nur, wenn du nicht humorfrei bist 😉

Teilnahme freiwillig

Was man an den Betreiber der Seite weitergibt, sind die öffentlichen Daten des eigenen Profil.

wiki3
(Screenshot: wiki.mein-wahres-ich.de)

Also all diejenigen Informationen, inklusive der bei Facebook hinterlegten E-Mail Adresse, die jede Person bei Facebook einsehen kann. Es werden also in einem gewissen Umfang Daten an den Betreiber weitergegeben, ob und inwiefern man das als Generierung eines Leads sehen kann, lassen wir jedem selbst überlassen.

Die übertragenen Informationen kann man sogar noch auf das Nötigste schmälern, indem man in diesem Dialogfenster auf “Von dir angegebene Infos bearbeiten” klickt. In dem folgenden Infofenster kann man nicht nur die übertragenen Daten anschauen, sondern auch die Angabe der E-Mail Adresse entfernen.

wiki5
(Screenshot: wiki.mein-wahres-ich.de)

Das Ergebnis

Am Ende bekommt man das versprochene Ergebnis: eine Wikipedia-Parodie. In dieser sind die notwendig anzugebenden Informationen eingebaut, ansonsten macht dieses “Spiel” auch keinen Sinn.

wiki4
(Screenshot: wiki.mein-wahres-ich.de)

Wer steckt dahinter?

Hinter diesem Spiel steckt der Webservice Fabulabs GmbH aus Berlin, welcher die Plattform “mein-wahres-ich” betreibt. Auf dieser Plattform findet sich eine große Menge an Spielen und Apps, welche Statusmeldungen für Facebook oder WhatsApp generieren.

wiki6
(Screenshot: mein-wahres-ich.de)

Es handelt sich also hierbei nicht um einen aggressiven Werber, am Ende erhält man auch das versprochene Ergebnis.

Die App wieder entfernen

Wer mag, kann die App nach dem Ergebnis auch wieder entfernen, das Bild bleibt am eigenen Newsstream dabei erhalten. Dazu öffnet man die Einstellungen im persönlichen Dropdown-Menü:

image

Im Anschluss die Apps im linkseitigen Menü anwählen.

image

Jetzt kann man die App und ihre Zugriffe wieder entfernen. Für all diejenigen, die noch nie in diesem Menüpunkt waren: hier kann man im Übrigen genau nachschauen, welche Apps man installiert hat und welche Freigaben vergeben sind.

image

Unter Umständen ist an dieser Stelle ein “gesundes Ausmisten” ganz sinnvoll.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady