Die neueste Version der App „TrueView“ verhindert das übereifrige Verschicken von Bildern der Genitalien an potenzielle Partnerinnen (und Partner).

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die Anwendung nutzt hierzu einen Filter, um sowohl Gesichter als auch Nacktheit auf Fotos zu erkennen.

Wer seinen Eroberungen trotzdem intime Bilder zukommen lassen will, muss auf gewohnte Messenger-Apps ausweichen.

Selfies statt Nacktbilder

„Wir wollen den Nutzern nicht den Spaß am Dating verderben, sondern wieder etwas Anstand zurückbringen“,

wird TrueView-Mitbegründer Matt Verity von „Metro“ zitiert.

„Sobald die Nutzer per Privatnachrichten chatten, liegt es natürlich wieder an ihnen selbst, was sie senden.“

Der neuartige Nacktheitsfilter erlaubt es auch nicht, auf dem eigenen Profil Bilder ohne Kleidung zu veröffentlichen.

Stattdessen sollen die Dating-Willigen ein Selfie hochladen, damit potenzielle Partner nicht in die Irre geführt werden – und weitere persönliche Angaben werden auch durch die Verknüpfung mit Social-Media-Profilen auf Facebook, LinkedIn und Co verifiziert.

So können die User Vertrauenspunkte gewinnen und werden höher gereiht – wer wenig vertrauenswürdig erscheint, kann besonders vertrauenswürdige User dann nicht mehr erreichen und sich nur mit seinesgleichen umgeben.

„Nutzer von Online-Dating-Apps haben es satt, mit Menschen zu interagieren, die bestenfalls Dating nicht ernst nehmen und schlimmstenfalls über ihre eigene Person lügen“,

meint Verity.

Bilder des Intimbereichs zu versenden, mag zwar großzügig betrachtet auch ein Zeichen von Ehrlichkeit sein, aber eines, „das der Vergangenheit angehören sollte“, unterstreicht Verity abschließend.

Quelle: pressetext, True View

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