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Bei der Dating-App “Gatsby” werden User mit Strafregister abgeglichen

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Die neue Dating-App „Gatsby“ überprüft registrierte Mitglieder auf Vorstrafen und Vermerke im Sexualstrafregister.

Wer durch die strenge Kontrolle durchfällt, darf die Anwendung nicht verwenden und kommt bei einer Verletzung der Bewährungsauflagen möglicherweise wieder ins Gefängnis.

Keine Chance für Triebtäter

„Wir brauchen zunächst einen Facebook-Account oder eine Registrierung mit der eigenen E-Mail-Adresse. Dann analysieren wir alle Daten, die wir mit der App empfangen und vergleichen sie mit dem Strafregister, so wie mit der Datenbank von Sexualverbrechern“,

erklärt Joe Penora, Geschäftsführer der Gatsby-Plattform. Alles was im Kontext mit dem Namen steht, der in der Anmeldung angegeben wurde, wird gesammelt.

„Wenn du ein Krimineller bist, wie etwa ein Triebtäter, und dich in einer Dating-App registrierst, ist das eine Verletzung deiner Bewährungsauflagen. Wenn wir dies also herausfinden und es gegen die Regeln deiner bedingten Entlassung ist, kannst du zurück ins Gefängnis gehen“,

so Penora abschließend.

Gatsby soll vor allem verhindern, dass sich als solche bekannte Sexualstraftäter in Dating-Apps umsehen.

Weiterentwicklung geplant

Die Betreiber der Plattform werben mit dem Slogan „Deine Sicherheit ist unsere Priorität“ und stoßen damit auf Zuspruch bei neuen Mitgliedern.

Im Moment ist die Anwendung nur für Nutzer von Apple-Geräten verfügbar, doch die Entwickler arbeiten bereits an einer Android-Version.

Neue Dating-Apps schränken mittlerweile vermehrt Zielgruppen ein und durchleuchten Nutzer, um Trolls und schwarze Schafe zu finden.

„Taken Mate“ überprüft beispielsweise zunächst die Ehrlichkeit seiner User.

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