Neue europäische Datenschutz-Grundverordnung als Beispiel genannt

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die US-Interessenvertretung für Verbraucherschutz, U.S. PIRG, hat neue Datenschutzrichtlinien im Hinblick auf den möglichen Missbrauch von Nutzerdaten durch das soziale Netzwerk Facebook vorgeschlagen.

User sollen, bei einer möglichen Durchsetzung, darunter künftig besser geschützt sein.

Facebook in der Verantwortung

„Unsere Privatsphäre sollte nicht der Unternehmenspolitik ausgeliefert sein, die sich jederzeit ändern kann. Der Facebook- und Cambridge-Analytica-Skandal zeigt genau, warum wir garantierte Rechte auf Privatsphäre benötigen“,

bekräftigt Mike Litt von U.S. PIRG. Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg muss aufgrund der laufenden Ermittlungen gegen Facebook vor US-Behörden erscheinen.

„Was wir aus diesen Anhörungen herausholen müssen, sind insbesondere Maßnahmen des Kongresses“,

so Litt. Die Vertreter von US-PIRG verlangen jetzt ausdrücklich, dass die Kommission auch einen Blick auf das Datenschutzgesetz der Europäischen Union (Datenschutz-Grundverordnung, DSGVO) wirft. Die Datenschutz-Grundverordnung, die im Mai 2018 in Kraft tritt, ermöglicht den Bürgern der EU-Länder eine bessere Kontrolle über ihre eigenen Daten und ein besseres Verständnis für deren Verwendung.

Zustimmung von Verbrauchern

„Ein Eckpfeiler des neuen europäischen Gesetzes ist die Anforderung, die Zustimmung der Verbraucher einzuholen, bevor ihre Daten genutzt werden können. Um die Privatsphäre nicht nur bei Facebook, sondern allen Unternehmen und Organisationen zu gewährleisten, sollte der Kongress nun Gesetze verabschieden, die auch die Zustimmung der amerikanischen Verbraucher erfordern“,

erklärt Litt.

Facebook-Chef Zuckerberg hat laut Medienberichten zwar bereits darauf hingewiesen, dass Facebook weltweit die Anwendung von DSGVO-Standards für seine Nutzer plant – er hat jedoch auch gesagt, dass die Anwendung dieser Standards wahrscheinlich nicht überall im „gleichen Format“ erfolgen könne.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady