Neue Datenbank für Kindermedien bietet Orientierung bei der Auswahl von Kinder-Apps und kindgerechten Webseiten.

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Kleinkinder und Grundschulkinder nutzen zum Spielen immer öfter auch Smartphones und Tablets ihrer Eltern.

Hierdurch erhalten sie Zugang zum Internet mit einer Vielzahl von Kinderwebseiten, Lern- und Spiele-Apps. Um Fachkräften und Eltern einen Überblick über das bestehende Angebot an qualitätsgeprüften Apps und Kinderwebseiten zu ermöglichen, hat das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ die Datenbank „Kindermedien“ aufgebaut.

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Die Datenbank enthält Empfehlungen zu altersgerechten Angeboten und pädagogische Bewertungen.

„Wir wollen Fachkräfte, Eltern und Ehrenamtliche aktiv bei der Erziehungsarbeit im digitalen Zeitalter unterstützen“, sagt Adrian Liebig, Projektleiter des Initiativbüros Gutes Aufwachsen mit Medien.

„Die Datenbank für Kindermedien des Initiativbüros ist ein praktisches Instrument, das erstmalig Kinder-Apps und Kinderwebseiten zusammenführt und dadurch eine einfache und schnelle Suche nach hochwertigen und altersgerechten Kindermedien ermöglicht.“

Die Datenbank für Kindermedien wird mit Unterstützung verschiedener Partner umgesetzt.

Das Deutsche Jugendinstitut steuert aus der Datenbank „Apps für Kinder“ über 500 App-Bewertungen bei, die für Kinder im Alter von drei bis elf Jahren geeignet sind.

Die Kinderwebseiten sind durch die Initiativen Erfurter Netcode, Klick-Tipps oder bibernetz zertifiziert. Sie sind auf Aktualität geprüft und mit Praxistipps für pädagogische Fachkräfte und Eltern versehen.

Interessierte haben auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta die Möglichkeit, die Datenbank selbst auszuprobieren und mit Partnern der Initiative, Experten und Machern von Kinderseiten ins Gespräch zu kommen. Dazu werden am Stand „Gutes Aufwachsen mit Medien“ (Nr. 5C12) vom 14.-18. Februar 2017 in Stuttgart Kinder-Apps und Webseiten vorgestellt.

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ entwickelt Angebote zur Beratung, Information und Vernetzung in den Bereichen Medienerziehung und Medienbildung. Es unterstützt pädagogische Fachkräfte, Ehrenamtliche und Eltern, die in ihrem Alltag das Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen begleiten. Das Initiativbüro wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, durch die Stiftung Digitale Chancen umgesetzt und zu einer zentralen Anlaufstelle für „Gutes Aufwachsen mit Medien“ aufgebaut.

Verweise:

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