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Die einen locken mit diesen Bildern in Abofallen, die anderen bekommen von Facebook eine Löschung reingedrückt, weil das Teaserbild den Lesern nicht passt, noch andere Spielen mit dem Ekel und betreiben damit Clickbaiting.

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Hinweis: Die im Artikel gezeigten Bilder können bei Lesern mit Trypophobie (Angst vor Löchern) eventuell triggern.

Gemeint ist die Trypophobie, also eine “Lochangst”. „Trypophobia“ ist einfach ausgedrückt die Angst vor Löchern, gebohrt, gefressen, gestanzt, egal wie das Loch entstanden ist, es verursacht Angst. Wir haben bereits im Juni 2014 über Bildkreationen berichtet, die sich dieser Angst bedienen. Dahinter steckten zumeist reißerische Titel, die in eine Abofalle gelockt haben. Einer dieser Titel lautet beispielsweise: „[Wirklich erschreckend] Seltsame und ungewöhnliche Kreaturen leben von der Frau die Finger!“

Der Beitrag spielte bewusst mit diesen Bildern und veranlasste viele Nutzer dazu, auf dass Bild zu klicken. Nach einem Klick auf den Link (Play-Button) öffnet sich ein neues Browserfenster. Die Seite, auf die man nun gelangte, erweckte den Anschein, dass man weiterhin auf Facebook surft. Doch dem war nicht so. Die Internetbetrüger haben das Layout von Facebook übernommen und eine Fakeseite erstellt.

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Hier landete man mittels eines weiteren Klicks in einer Abofalle. Generell wird bei dieser Art von Bildern versucht, mit möglichst ekligen oder unglaublichen Motiven die Aufmerksamkeit und Neugier des Nutzers zu wecken.

Zwischen Faszination und Ekel

Uns brachte beispielsweise das Abbilden eines dieser Bilder in unserem Teaser [Vorschaubild auf Facebook] eine Löschung des Artikels ein, da augenscheinlich sehr viele Menschen und letztendlich auch Facebook der Meinung waren “das muss weg”. Seitdem gestalten wir die Vorschaubilder, welche eine  Trypophobie ansprechen könnten, auf eine eher harmlose Weise und verpixeln die entsprechenden Stellen.

Dennoch funktioniert das Spiel mit der Trypophobie augenscheinlich ganz gut und fasziniert, ansonsten hätte ein Teaser wie “Wie viele Bilder schaffst du, ohne dass dir schlecht wird?” [1] keine Daseinsberichtigung.

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Der Begriff und auch das Phänomen ist erst in den letzten Jahren so wirklich bekannt geworden. Eine Darstellung zu dem entsprechenden Suchbegriff, wie er durch Google verarbeitet wurden, zeigt einen deutlichen Anstieg seit dem Jahr 2013 an.

Das Interesse um diesen Begriff ist also stark angewachsen.

Gleichzeitig ist auch die Diskussion um die Bilder angestiegen. Ebenso auch, gerade weil es sich um Fakebilder handelt, die Nutzerfrage um Bild- und Urheberrechte. Neben dieser Diskussion findet man aber auch Trypophobie-Tests, Trypophobie-Bilderstrecken oder Trypophobie-Schminktipps.

Und letztendlich auch Trypophobie-Debunkingvideos.

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