… mit der in Relation längsten Hilfestellung: Hat Margaret Thatcher das gesagt? Nein!

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Fakezitat: „Das Problem am EU-Sozialismus ist, dass ihm irgendwann das Geld der Deutschen ausgeht.” Margaret Thatcher (1925 bis 2013)

Das wird Thatcher klassischerweise nachgesagt: „Das Problem der Sozialisten ist, dass ihnen irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht.”, bzw. „The problem with socialism is that eventually you run out of other people’s money”. Kann jedoch nirgends belegt werden.

Was sie belegbar gesagt hat: „…and Socialist governments traditionally do make a financial mess. They [socialists] always run out of other people’s money. It’s quite a characteristic of them.“ [in etwa:  „… und die sozialistischen Regierungen erzeugen traditionell ein finanzielles Chaos. Ihnen[Sozialisten] geht das Geld anderer immer aus. Das ist ziemlich charakteristisch für sie.“] [1]. Aus einem Interview vom 05.02.1976.

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Und wie kommt man darauf?

Ganz einfach: man nutzt schlichtweg Suchmaschinen und bedient diese mit den richtigen Schlagworten, bzw. angemessenen Befehlen. Man muss eben nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht. Suchmaschinen sind dabei ein wichtiges Mittel, doch man muss diese auch nutzen können. Hier ein paar Suchtipps zum Thema Suchmaschinen via Klicksafe.de.

Jedes Wort ist von Bedeutung. Bei der Auswertung einer Suchanfrage werden in der Regel alle eingegebenen Wörter berücksichtigt. Der Operator UND wird dabei standardmäßig hinzugefügt und ist daher nicht notwendig. Bei der Suche spielt die Groß-/Kleinschreibung übrigens keine Rolle.

Ganz wichtig für die Suche nach Inhalten: Nicht fragen, sondern antworten! Eine Suchmaschine ist kein menschliches Wesen, sondern ein Programm, das die eingegebenen Wörter mit Seiten im Web abgleicht. Verwendet werden sollten daher Wörter, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Seite befinden. Sage also der Suchmaschine, was du wissen willst.

Suchanfragen sollten so einfach wie möglich gehalten werden. Wenn nach einem bestimmten Konzept, Ort oder Produkt gesucht werden soll, empfiehlt es sich, zunächst nach dem einfachen Namen zu suchen. Ist man z.B. auf der Suche nach einer Pizzeria, so sollte man einfach „Pizza“ und die Postleitzahl oder den Namen der Stadt eingeben, in der man die Pizzeria sucht. Für die meisten Suchanfragen sind keine Bindeworte oder ausgefallene Syntax erforderlich. Einfach reicht vollkommen aus!

Das Gesuchte sollte mit wenigen, einfachen Wörtern beschrieben werden. Jedes zusätzliche Wort schränkt die Ergebnisse weiter ein. Wenn die Suchanfrage zu sehr eingegrenzt wird, könnten aber eine Menge nützlicher Informationen verpasst werden. Starten sollte man seine Suchanfrage daher mit nur wenigen Schlüsselwörtern. Erhält man nicht das gewünschte Ergebnis, geben die Ergebnisse wahrscheinlich einen Hinweis darauf, mit welchen zusätzlichen Wörtern man bei der nächsten Suche passendere Treffer erhält.

Suchtipps:

  • Suche nach Wortgruppen: Mit Worten in „ “ (Anführungsstrichen) Namen, ganze Phrasen oder gar Sätze suchen, die exakt so an anderen Stellen zu finden sind.
  • Suchanfragen mit OR (oder): Standardmäßig werden bei den meisten Suchmaschinen alle Wörter in einer Suchanfrage berücksichtigt. Will man ausdrücklich irgendeines von mehreren Wörtern zulassen, so kann man den Operator OR einsetzen (wobei „OR“ komplett in Großbuchstaben geschrieben werden muss).
  • Ausschluss von Begriffen: Mit – (Minus) vor dem Suchwort zeigt die Suche Suchergebnisse, welche diesen Begriff NICHT beinhalten.
  • Suche innerhalb einer bestimmten Webseite mit (site:): Suchmaschinen bieten teilweise die Funktion an, dass die Suche auf Suchergebnisse von einer bestimmten Seite beschränkt werden. So sucht man mit [Hoax site:mimikama.at] nach allen Seiten auf der Domain Mimikama.at, die den Begriff Hoax beinhalten. Die ist auch abgekürzt möglich, indem man beispielsweise nur das Länderkürzel angibt. [Hoax site:.at]
  • Kombinationen Es lassen sich natürlich auch verschiedene dieser Elemente kombinieren: [Hoax -site:.de]

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Wichtig ist, die Ergebnisse auch zu sortieren und zu bewerten. Kommen wir hier auf unseren Fall mit dem Thatcher-Zitat zurück: es gibt recht viele Fundstellen zu dem Zitat „Das Problem der Sozialisten ist, dass ihnen irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht.” (oder auch in der englischen Variante), jedoch bieten diese keine Nennung von Herkunft oder Alter. All diese Fundstellen nennenbehaupten lediglich, dass sie es gesagt hätte.

Zu dem Zitat „…and Socialist governments traditionally do make a financial mess. They [socialists] always run out of other people’s money. It’s quite a characteristic of them.“ findet sich jedoch eine ganz konkrete Angabe von Zeitpunkt, Anlass und auch Ort, insofern ist diese Herkunft nachvollziehbar, ferner finden sich hierzu auch Angaben, dass das andere Zitat aus diesem Satz hergeleitet sei.

Obwohl das Zitat ein wenig vereinfacht wurde, spiegelt es im Wesentlichen eine Aussage wider, die Margaret Thatcher während eines Interviews mit der Journalistin Llew Gardner für das Programm dieser Woche von Thames Television am 5. Februar 1976 gemacht hat (Das war ein Jahr, nachdem Frau Thatcher die Führung der oppositionellen Konservativen Partei übernommen hatte und drei Jahre vor ihrem Amtsantritt als Premierministerin).

Bei dem „Zitat“ über die EU und die Deutschen handelt es sich jedoch um eine extrem stark interpretierte Variante, die schon keine leichte Kürzung mehr ist, sondern eine deutliche Veränderung und Verfälschung.

Wenn jemand das Zitat eines Engländers über Deutsche lesen möchte, kann er auch gerne das hier nehmen:

„Football is a simple game; 22 men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans win.” (Gary Lineker, nach dem Spiel am 4. Juli 1990 gegen Deutschland).

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