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Ganz im Ernst: wer auf diese Klickfalle eingeht, der bemerkt gar nicht, dass er selbst zum Verteiler wird!

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Denn hier läuft alles klammheimlich ab. Keine Abfrage, keine Info und was noch schlimmer ist: man selbst sieht den Eintrag an der eigenen Chronik nicht! Auf diese Weise verteilt sich eine Seite großflächig viral. Ausgangspost ist eine zunächst völlig harmlos wirkende Videovorschau, welche man im Newsstream sieht. Diese trägt die Anmerkung, dass jemand aus der eigenen Freundesliste diesen Link empfiehlt.

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Diese Empfehlung hat die jeweilige Person jedoch nicht freiwillig gesetzt, sondern ist selbst schon Opfer dieser viralen Verteilervariante geworden. Wer also diesen Eintrag sieht, sollte auf keinen Fall interesse daran hegen, das Video anschauen zu wollen!

Polnischer Webadresse

Diese Seitenvorschau ist klickbar, jedoch anstatt ein Video zu starten leitet dieser Eintrag auf einen Webspace mit polnischer Adresse.


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Auf dieser Seite erscheint direkt ein großes Werbe-Overlay.

Dieses beinhaltet auch gleich die Klickfalle, denn wer hätte es vermutet: es ist exakt der Klick auf das Schließen-Symbol, welcher die verborgene Funktion ausführt und heimlich bei Facebook im eigenen Namen eine Empfehlung für diese Seite hinterlässt.

Klickt ein User auf das Schließen-Symbol, dann wir im Hintergrund automatisch dieser Facebook-Statusbeitrag veröffentlicht, ohne das der jeweilige Nutzer dies bemerkt.

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Der Rest dieses Ablaufes ist im Grunde nun irrelevant: neben vielerlei Werbeeinblendungen kann man tatsächlich ein undramatisches Youtube-Video über eine Schlange sehen. Zusätzlich poppt im Hintergrund noch ein Fenster auf, in dem ebenfalls Werbescripte ablaufen.

Das wirklich gemeine

Diese “Empfehlung”, welche man ausgelöst hat, bekommt man selbst nicht eingeblendet. Daher weiß man gar nicht, dass man selbst den eigenen Freunden diesen Link empfiehlt. Diese wiederum, sofern sie der Empfehlung folgen, werden ihrerseits auch ohne eigenes Wissen Verteiler.

Es gibt nur eine Möglichkeit, den Eintrag selber ohne fremde Hilfe zu entdecken: das Aktivitätenprotokoll. An dieser Stelle kann man gleichzeitig auch den Eintrag problemlos entfernen.

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Keine weitere Gefahr

Zum Testzeitpunkt der Klickfalle (14.01.2016, 19:26 Uhr) bestand keine Gefahr durch Viren, Phishing oder sonstige Angriffe. So weit zu identifizieren handelt es sich lediglich um eine Weiterleitung auf Werbeplätze. Ärgerlich ist jedoch der markante Eintrag der Empfehlung, welchen man auf Facebook hinterlässt.

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