Und diese Mail hat es auf PayPal-Kunden abgesehen, genauer gesagt auf ihre Accountdaten. Denn wer die Daten hat, kann damit auch Zahlungen vornehmen!

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Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Der Verfasser dieser E-Mail behauptet also:

Guten Tag, geehrter Kunde!
Bitte helfen Sie uns ein dabei, Ihr PayPal-Account wieder neu zu schalten.
Bis Wiederaufführung haben wir den unvollständigen Verbindungsgang zu Ihrem PayPal Account überbrückunghalber.
Woraus besteht das Problem?
Wir haben vor geraumer Zeit von einer womöglichen nicht zulässigen Kreditkartennutzung mit diesem PayPal-Konto erfahren. Um Sie unter Schutz zu halten, haben wir den Zugang zu Ihrem Konto einschränkt.
Verhandlungsnummer: PP-816-610-027-381
Was sollen Sie jetzt unternehmen?
Wegen verdächtiger Tätigkeiten in Ihrem PayPal Account sollen Sie sich als rechtmäßiger Halter beglaubigen. Nachdem Sie reagiert haben, können Sie Ihren PayPal Account wie bisher ergänzen.
Viel Spas beim Kauf mit sicheren Kosten wünscht PayPal!
Einloggen Paypal

Natürlich ist von dieser Aussage kein Wort wahr, es geht hier lediglich darum, die jeweiligen, blind angeschriebenen Empfänger zu irritieren. Im entsprechenden Fall würden diese, sofern PayPal-Nutzer auf den eingebetteten Link klicken und auf eine Webseite geleitet werden.

Phishing!

Da gibt es keinen Zweifel: der Link führt auf eine Phishingwebseite. Auch unsere Schutzsoftware von Kaspersky warnt davor und blockiert den Zugang.

 

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Ohne Blockade zeigt sich an dieser Stelle eine Webseite, welche dem Login von PayPal nachempfunden ist und unter der Adresse “infodatacheckacc.com” liegt. Vorsicht: das ist nicht PayPal!

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Bitte keine gültigen Daten in diese Login-Felder eingeben, denn diese landen direkt in den Händen unbekannter Betrüger.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anredejedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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