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Bei WhatsApp scheint der Rubikon überschritten zu sein – bei dem Messenger-Service werden nun Kettenbriefe systematisch unterbunden, indem versendende Nutzer gesperrt werden.

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Nervige Kettenbriefe scheinen dem Ruf von WhatsApp mehr Schaden zuzufügen, als man glaubt, denn sonst würde der Dienst nicht so drastisch gegen Nutzer vorgehen wollen, die Kettebriefe versenden.

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Übersetzungs-Analysen

WhatsApp analysiert nun die Texte, welche versendet werden und bewertet diese. Wenn nun nach Meinung von WhatsApp die Verbreitung eines Kettenbriefes vorliegt, kann WhatsApp nach eigenem Ermessen den Nutzer temporär vom Dienst aussperren.

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Was jedoch kritisch zu betrachten ist: WhatsApp wird auch einschreiten, sollte jemand zu oft den Selben Text versenden!

  • Sending the same message to too many people. Use Broadcast Lists to send the same message to your contacts.

Ab wann gilt “Spam”?

WhatsApp setzt jedoch nun keine konkreten Alarmwerte, bei denen diese Sperre aktiviert wird, so wie auch nicht genannt wird, ab wann diese Inhaltsanalyse aktiv ist. Auch der Zeitraum, für den ein Nutzer gesperrt werden könnte, ist nicht angegeben.

Was jedoch WhatsApp nennt, sind die Regeln, die Nutzer nicht brechen sollten:

Be aware that the following actions are in violation of our Terms of Service:

  1. Sending ads or any other form of commercial solicitation.
  2. Sending spam or unsolicited messages.
  3. Submitting content (in the status, profile pictures or messages) that is unlawful, obscene, threatening, harassing, hateful, racially or ethnically offensive or otherwise inappropriate.
  4. Being annoying to other users.
  5. Being a repeat infringer.
  6. Using an automated system or an unauthorized / unofficial client application to send messages through WhatsApp.

Zu Deutsch die Nennung der Vergehen gegenüber der Nutzungsbedingungen:
1. Das Versenden von Werbung oder unerwünschter kommerzieller Nachrichten
2. Versenden von Spam oder unerwünschter Nachrichten
3. Das Veröffentlichen von ungesetzlicher, obszöner, bedrohlicher, belästigender, hasserfüllter, rassistischer oder ethnisch beleidigender Nachrichten (im Status, Profilbildern oder Nachrichten)
4. Die Verärgerung anderer Nutzer
5.Bei all den Punkten ein Wiederholungstäter sein
6. Die Nutzung eines automatisierten Systems oder einer unautorisierten / inoffiziellen App um Nachrichten über das WhatsApp-Netzwerk zu versenden.

Kritische Auseinandersetzung

Bei aller positiven Kraft hinter den Zielen birgt Punkt 4 eine Gefahr. An dieser Stelle ist die Beurteilung, ob ein Nutzer einen anderen verärgert, rein subjektiv. Wie will WhatsApp eine solche Verärgerung feststellen? Über die Funktion des Blockierens? Dann wäre hier Tür und Tor für ein willkürliches Blockieren ungeliebter Personen offen, bei der man diesen Personen sogar direkt Schaden zufügen könnte.

Es bleibt daher zu hoffen, dass WhatsApp hier eine weise Analysefunktion entwickelt.

Autor: Andre, mimikama.at

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