Abermals erhalten wir Anfragen zu einem Angebot für Schülerinnen und Schüler, welches angeblich vorwiegend für Asylwerber angeboten wird. Bereits vor einem Jahr (Oktober 2015) haben wir das erste Mal darüber berichtet.

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Auf diesem steht:

Angebote für Schülerinnen und Schüler und junge Erwachsene. In den Herbstferien bieten wir ein kostenloses Ausflugsprogramm, vorwiegend für Kinder von Asylbewerbern an. Es können aber auch, wenn noch Plätze frei sind, deutsche Kinder daran teilnehmen

Warum taucht das Plakat / der Statusbeitrag abermals auf Facebook auf?

Es scheint so, als hätte hier wieder einmal die Facebook-Funktion: “Deine Erinnerung auf Facebook” zugeschlagen. Facebook zeigt seinen Nutzern immer wieder an, was sie vor einem Jahr gepostet bzw. erlebt haben. Dies wiederum können Nutzer ERNEUT TEILEN. Dafür spricht im Moment der Monat Oktober 2016 / 2015 (Herbstferien), sowie die Anzahl der aktuellen Anfragen an uns.

Gab es diese Plakat wirklich- oder handelte es sich hierbei um einen Fake?

Wir haben bereits im Jahre 2015 bei der AWO angefragt. Was sagt diese eigentlich zu diesem Image?

Stellungnahme der AWO Schleswig-Holstein zum Ferienprogramm für Kinder

Im sozialen Netzwerk Facebook ist ein Foto von Veranstaltungshinweisen für Schülerinnen und Schüler und junge Erwachsene veröffentlicht worden.

Die aufgeführten Angebote des AWO Ortsvereins sind Teil eines speziellen Sprachförderungsprojektes für Flüchtlingskinder.

Diese Ausflüge werden zusätzlich zu dem üblichen kostenlosen Herbstferienprogramm für die Kinder aus der Region angeboten. Ziel des Projektes „spielend und entdeckend Deutsch lernen“ sind der Spracherwerb sowie das Kennenlernen der Umgebung.

Da mehr Plätze für die Ausflüge zur Verfügung stehen, als für das Projekt benötigt werden, wurde entschieden, die Veranstaltungen im Sinne der Integration zu öffnen und so auch den Austausch der Kinder verschiedener Kulturen zu fördern.

„Wir bedauern, dass die Beschreibung der Veranstaltung aufgrund unglücklicher Formulierung falsch aufgefasst wurde“, betonte Michael Selck, der Geschäftsführer des Arbeiterwohlfahrt Landesverbandes Schleswig-Holstein e. V. „Unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen dort, wo Unterstützung benötigt wird – unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Nationalität.“

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