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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Aber auch hier scheint es zu gelten: es muss erst was passieren, damit Phishingwarnungen ernst genommen werden.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Denn genau das zeigt die Reaktion auf eine kleine Statusmeldung und Warnung von 11. Juni:

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

An alle die Sparkasse online Banking benutzen !!!! Wenn ihr euch einloggt und es sollte sich ein Fenster öffnen wo drin steht das jetzt kontrolliert wird ob Sparkasse online Banking sicher ist BITTE nicht auf weiter klicken, bei mir hat sich ein rene krauße 4300 € genommen …. Bitte teilt dies auch wenn ihr nicht Sparkassen Kunde seit !!!!

stinksauer.

Das sind die Auswirkungen von Phishing

Hier sieht man deutlich: so gefährlich ist Phishing, die Warnungen beschreiben nicht einfach irgendwelche Gespenster, sondern sind wahr und passieren in der Realität. Die hier beschriebene Variante sieht so aus, wie unsere Phishing-Warnung vom 28. Mai:

sparkasse01

Diese Mail haben wir vor knapp 3 Wochen schon als recht gefährlich eingestuft.

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Phishing: Das kannst DU präventiv machen

Von Phishingmails sind alle betroffen! Man muss dazu auch nicht Kunde des entsprechend genannten Geldinstitutes sein, denn das ist dem Phisher völlig egal. Phishingmails werden einfach breit gestreut versendet, es reicht letztendlich, wenn ein paar darauf hereinfallen. Entsprechend der Aussage des eingangs beschriebenen Statustextes, werden ja direkt entsprechend hohe Summen abgebucht.

Du kannst jedoch helfen! Unter spam@zddk.eu nehmen wir weitergeleitete Phishingmails entgegen und analysieren diese (siehe z.B.: http://www.mimikama.at/allgemein/deutsche-bank-wichtige-mitteilung-phishing/ ). Diese Analysen veröffentlichen wir zeitnah auf www.mimikama.at und auch auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/zddk.eu (ZDDK). Indem Du diese Warnungen teilst, bewahrst Du andere davor, dass sie auf Phishing hereinfallen und Geld verlieren.

Leider ….

scheint jedoch erst immer etwas passieren zu müssen, damit reagiert wird. Ob auf der Straße – oder im Internet. Darum ist Präventionsarbeit so wichtig, genau darum ist es wichtig, dass mein schon vorher weiß, wie die aktuellen Phishingmails aussehen und auch ein Gespür entwickelt, wie Phingmails aufgebaut sind und womit sie ködern.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anredejedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.