Nicht erst seit gestern warnen wir, dass die falschen Privatsphäreneinstellungen für Bilder verheerende Konsequenzen haben können, jedoch finden Warnungen wie diese zu wenig Gehör.

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Denn anders kann man es nicht erklären, wie sonst tonnenweise Fotomaterial aus sozialen Netzwerken auf öffentlich zugänglichen expliziten Seiten landen kann. Um es deutlich zu sagen: das Bildmaterial von teils minderjährigen jungen Mädchen wird auf eindeutigen Portalen neu hochgeladen.

Dies geschieht durch anonyme Uploader und hat eindeutige Beschreibungen.

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Diese Bilder stammen jetzt alleine von EINEM Uploader und es sind über 3000 Fotos, auf denen junge Frauen/Mädchen abgebildet sind.  So wie es den Anschein erweckt, stammen die meisten Bilder aus Deutschland.

Keine Nacktheit

Diese Fotos zeigen keine nackten Menschen, sondern es sind lediglich Posen für die Kamera. Es handelt sich also nicht um explizites Material. Problem: bei all diesen Bildern wird zur sexuellen Phantasie angeregt, ohne jegliches Einverständnis der dargestellten Personen. Im Grunde stellt der gesamte Upload bereits einen Verstoß gegen sowohl das Urheberrecht, als auch das Persönlichkeitsrecht dar.

Frei zugänglich

Es gibt keine Hürden um diese Bilder zu sehen, sie sind frei zugänglich. Ebenso einfach wird es aber auch der Uploader gehabt haben, da diese Bilder aus den öffentlichen Bereichen der sozialen Medien stammen. Teilweise aus Gruppen oder von den Profilen selbst. Der sorglose Umgang mit der eigenen Privatsphäre lässt junge Frauen und Mädchen zu Vorlagen werden.

Teilweise mit Fan-Hype

Um einige der jungen Mädchen haben sich sogar “Fangruppen” gebildet, die in Foren ihre “Ergebnisse” zeigen, welche sie auf ausgedruckten Bildern hinterlassen. An dieser Stelle verzichten wir auf Screenshots dieser Handlungen.

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Diese Bilder, welche als Vorlagen dienen, stammen aus ganz gewöhnlichen, öffentlichen Profilen junger Mädchen. Zumeist von Facebook, aber auch von anderen sozialen Netzwerken.

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(Scrreenshot: ask.fm)

Fehlendes Bewusstsein?

Inwiefern es den entsprechenden Personen bewusst ist, was mit ihren Bildern geschieht, ist fraglich. Bei dem hier abgebildeten Fall wurde die betroffene Person jüngst darauf aufmerksam gemacht, was mit ihren Bildern geschieht.

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(Scrreenshot: ask.fm)

Ihre Antwort, welche aus mehreren Smileys besteht, weist nicht gerade darauf hin, dass sie diesen Hinweis ernst nimmt. An anderer Stelle ist man jedoch “in Alarmbereitschaft”.

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Eindringliche Warnung

Wir können es einfach nicht deutlicher sagen: bitte achtet auf Eure Privatsphäreneinstellungen! Bitte immer nur “öffentlich” wählen, wenn man sich bewusst ist, was man hochlädt und was andere damit machen können. Gleichzeitig sollten speziell junge, minderjährige Teilnehmer in sozialen Netzwerken überdenken, wie und wo sie Bilder von sich hochladen.

In den vorliegenden Fällen ist jedoch bereits das Kind in den Brunnen gefallen. Betroffene Personen sollten dringend die jeweiligen Seitenbetreiber kontaktieren und diesen zur Löschung der Materials zwingen – wir raten auch, gegebenenfalls einen Anwalt hinzu zu ziehen.

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Das Internet vergisst nie! Daher raten wir den Betroffenen, dringend zu handeln!

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