Nach “Spar” ist nun ein “BILLA” (REWE)  Coupon auf Facebook unterwegs: ein Gewinnspiel schmückt sich mit Namen und Logo von BILLA.

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Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen, in diesem Falle BILLA hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Kurz zur Erklärung für die deutschen Leser: Die Billa AG (Eigenschreibweise BILLA) ist ein österreichisches Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen, das zur Rewe International gehört [1]. Die folgende Statusmeldung ist aktuell auf Facebook zu finden:

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Die Bildvorschau lässt nun vermuten, dass es sich um eine Gewinnspiel des Konzerns handelt. Folgt ein Nutzer dem Verweis, dann landet er auf einer Webseite, bei der er einige Fragen beantworten muss. Diese Fragen sind augenscheinlich eher unwichtiger Natur und dienen wohl der Erstellung einer “Atmosphäre”, welche die potentiellen Teilnehmer einfangen soll.

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GELOGEN!

Ganz ernst: zwischenzeitig wird man als Teilnehmer noch verschaukelt und es wird weiter der Anschein erweckt, als handle es sich um ein Gewinnspiel aus dem Hause BILLA. Darauf bekommt der Teilnehmer immer den Hinweis, dieses Gewinnspiel zu teilen: 15 Freunde sollen eingeladen werden.

Glückwunsch!

Du wurdest ausgewählt, um Teil an einer kurzen Umfrage haben. Du erhältst dafür einen kostenlosen 250€ Billa Coupon! Es sind nur noch 258 Coupons übrig, also beeil dich!

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Schritt 1

Teile Sie Seite indem du auf den „TEILEN“-Button klickst und „Danke #BILLA!“ in das Kommentarfeld eingibst!

Schritt 2

Klick auf den „Senden“-Button unten, wähle 15 Freunde aus und klicke dann auf SENDEN

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Mit dieser Maßnahme wird das “Gewinnspiel” natürlich viral und verteilt sich quasi günstig und von alleine. Hier MUSS man nun den Beitrag direkt auf Facebook teilen sowie 15 Freunde auswählen, an welche er den Beitrag abermals sendet. Mit dieser Methode werden unzählige Beiträge im Moment verteilt.

Es handelt sich hierbei um einen typischen Lockvogel. An diesen Vorgang ist nun ein sogenanntes Affiliate-Gewinnspiel gekoppelt. Sprich: irgendwer nicht genauer Bekanntes bekommt nun eine Provision für die Teilnehmer an dem Gewinnspiel. Im Gegenzug dazu geben die Teilnehmer ihre persönlichen Daten in die Hände von Lead-Generierern.

Leads?

Ein “Lead” ist im Sinne des Marketings ein Kundendatensatz. Eine Agentur, welche Leads generiert, bemüht sich also darum, so viele Datensätze wie möglich aufzubauen. Dabei sind die wertvollen Datensätze jene, die recht vollständig und umfangreich sind. Name, Adresse, Telefonnummer, Mobilnummer und E-Mail Adresse sind da schon recht interessant. Wenn nun Alter, Schulbildung und Interessen dazu kommen, wird der “Lead” noch wertvoller. Und wenn man anschließend in einem Fragebogen sogar noch sein Konsumverhalten preisgibt, lacht die Agentur für Leadgenerierung und freut sich über einen sehr wertvollen Datensatz.

Diese Daten werden dann verkauft. Das ist insofern legal, da man selbst bei der Teilnahme von Affiliate-Gewinnspielen dieser Weitergabe zugestimmt hat.

MERKE!

Kaum einer hat im Netz etwas zu verschenken! Speziell im Falle der immer wieder angebotenen Gutscheine (von welcher Firma auch immer) stecken Datenhändler dahinter, man bezahlt also teuer mit den persönlichen Daten – und ein anschließender Gewinn ist mehr als fraglich.

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