Coronavirus: So reinigt und desinfiziert man sein Smartphone!

Coronavirus: So reinigt und desinfiziert man sein Smartphone!

Von | 15. März 2020, 12:14

Zu Zeiten von Coronavirus ist jeder von uns gefragt, sein Verhalten im Alltag sinnvoll anzupassen. Dazu gehört auch die Reinigung von Smartphones.

Coronavirus: So reinigt und desinfiziert man sein Smartphone! – Das Wichtigste zu Beginn: Wir haben das Smartphone mehrmals täglich in Händen oder am Ohr. Da sich hier zahlreiche Bakterien sammeln, sollte man auch das Smartphone ab und zu einer Reinigung unterziehen. Nicht alle Mittel sind dafür geeignet.

Smartphone als „wandelnde Petrischale“

Händewaschen und Abstand zu anderen halten ist zu Zeiten von Coronavirus oberstes Gebot. Doch auch der Reinigung von Alltagsgegenständen sollte vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ganz vorne dabei ist hier natürlich das Smartphone, haben wir es doch mehrmals täglich in der Hand und am Ohr.

Peter Hall, Experte für öffentliche Gesundheit an der Universität von Waterloo, bezeichnete nicht von ungefähr das Smartphone als „wandelnde Petrischale“.

- Werbung -

Experten haben eine Schätzung abgegeben, nach der sich am Smartphone zehnmal so viele Bakterien befinden wie auf einer WC-Brille. Sogar Fäkalien fanden sich auf jedem sechsten Handy.

Reinigung des Smartphones

Doch wie reinigt man sein Handy, ohne es eventuell zu beschädigen?
Sämtliche Hersteller zeigen Anleitungen für eine korrekte Reinigung auf deren Websites.

Ungeeignet sind reine Desinfektionsmittel direkt auf der Displayoberfläche. Besser geeignet sind dafür antibakterielle, isoprophylhaltige Reiniger oder auch desinfizierende Putztücher.

Die meisten modernen Displays verfügen über eine oleophobe (ölabweisende) Schutzschicht, um zum Beispiel Fingerabdrücke zu verhindern. Darum sollte man vorsichtig bei der Reinigung vorgehen und keine aggressiven Reinigungsmittel wie etwa Fensterputzmittel verwenden. Dies könnte zur Folge haben, dass die Schutzschicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Auf keinen Fall sollte man das Handy unter Wasser halten, auch wenn viele Geräte wasserabweisende Eigenschaften vorweisen. Sämtliche Anschlussöffnungen für Kabel müssen komplett trocken sein, bevor man ein Kabel anschließt.

Empfehlungen von Google und Apple

Apple rät seinen Kunden, beim iPhone erst alle Kabel abzustecken und dann für die Reinigung ein weiches, fusselfreies und leicht angefeuchtetes Tuch zu verwenden. Mittlerweile hat Apple auch verlautbart, dass deren Geräte mit gewissen Desinfektionsmitteln wie etwa Produkte mit 70 Prozent Isopropylalkohol desinfiziert werden können.

Google empfiehlt für die Pixel-Geräte ebenfalls, dass ein trockenes Tuch am ehesten geeignet wäre, um Flecken oder Staub zu entfernen. Farbrückstände von neuen Jeans oder auch Make-Up kann man mit einem leicht angefeuchteten Tuch loswerden.

Michael Schmidt, Mikrobiologe und Immunologe an der Medizinischen Universität von South Carolina, teilt seine Ratschläge auf „Slate“. So sollte man laut ihm das Smartphone jedesmal reinigen, wenn man in der Öffentlichkeit war bzw. „Wann immer es einem Risiko ausgesetzt war.“

- Werbung -
 

Das Handy am WC

Viele Menschen verwenden ihr Smartphone am WC, was in Zeiten des Coronavirus nochmal mehr bedenklich ist. Einerseits können Ausscheidungen in einem Coronafall infektiös sein, andererseits gelangt das Virus über Mund- und Nasenschleimhäute sowie die Augenbindehaut in den Körper. Oft hält man das Smartphone nahe ans Gesicht und gibt dem Virus somit freie Bahn. Michael Schmidt empfiehlt daher, das Handy auf öffentlichen Toiletten am besten in der Tasche zu lassen.

Quelle: derstandard.at
Artikelbild: Shutterstock / Von TB studio

Coronavirus SARS-CoV-2: Wir brauchen deine Unterstützung


Der Coronavirus SARS-CoV-2 stellt uns als Gesellschaft und als Mimikama vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Unsere Unterstützung an der Gesellschaft ist es, gegen Fakenews anzukämpfen und dies mittlerweile fast 20 Stunden pro Tag. Gegenüber anderen Medien, haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstützen Sie uns und tragen auch Sie dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern.
Hier kannst Du unterstützen: via
PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -