Corona Impfung? Artikelbild: Shutterstock / Designua / pablopicasso

Corona Impfung und Schwangerschaftshormon gegen Schwangerschaft: Fake!

Von | 4. Juni 2020, 12:15

Es gibt allerlei Mythen und Behauptungen gegenüber Impfungen und das Coronavirus. Eine davon lautet, dass eine Corona Impfung ein Hormon gegen eine Schwangerschaft beinhaltet.

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Unfruchtbar aufgrund einer Corona Impfung? Diese Mitteilung findet man seit einiger Zeit auf Social Media. Angeblich beinhalte die Impfung gegen das Coronavirus das Hormon Beta-hCG.

Bei Beta-hCG handelt es sich um tatsächlich um ein Hormon, dass sogar körpereigen im Verlaufe einer Schwangerschaft gebildet wird. Es stimuliert zur weiteren Progesteronbildung, damit die Schwangerschaft aufrechterhalten bleibt (vergleiche).

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Dieses Hormon soll also in der Corona Impfung vorhanden sein. Man liest dazu die Behauptung: „Der Corona Impfung ist ein Schwangerschaftshormon Beta-HCG beigemischt/gegen die Schwangerschaft. UNFASSBAR“

Ach hier schwingt auf der Metaebene die Legende der Bevölkerungskontrolle durch Impfungen mit (wir kennen diese Legende durch Erzählungen von Zwangsverchippungen), daher schauen wir einmal genauer hin.

Corona Impfung?

Corona Impfung?

Faktencheck Corona Impfung

Faktencheck 1: Es gibt noch keine Corona Impfung (Stand 11:48,42 Uhr / 04.06.2020). Faktencheck 2: Es gibt immer noch keine Corona Impfung (Stand 11:49,07 Uhr / 04.06.2020). Was auch immer in diesem Statement behauptet wird, es kann nicht sein.

Die dpa hat hierzu bereits eine Prüfung der vorliegenden Fakten vorgenommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es in Deutschland generell keine Impfstoffe mit Beta-hCG als Wirkstoff gibt. Man liest.

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Für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) zuständig. Dem Institut sind „keine gegen Infektionskrankheiten gerichtete Impfstoffprodukte aus der Vergangenheit oder Gegenwart bekannt, in denen Beta-hCG tatsächlich Bestandteil der Impfstoffe war oder ist“, teilt es der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.

Verweis auf Kenia

Die dpa vermutet den Ursprung dieser Legende in einem Fall aus Kenia. Dort hat die Konferenz Katholischer Bischöfe vor mehreren Jahren mit Labortests beweisen wollen, dass Frauen durch Tetanus-Impfungen der WHO zwangssterilisiert wurde.

Die WHO wies diese Vorwürfe zurück, einen hinreichenden Beweis, der beliebig reproduziert werden konnte, gab es nicht. Nach Angabe der dpa hat auch das deutsche Paul-Ehrlich-Institut die verdächtigten Proben untersucht, jedoch keinen Hinweis auf hCG gefunden.

 

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