Auf eine vermeintliche Rechnung, die sie per Mail erhalten hat, ist eine Frau aus dem Stadtgebiet hereingefallen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wie die 54-Jährige am Montag der Polizei meldete, war die Rechnung vergangene Woche auf ihrem Computer eingegangen; angeblich ging es um den Kauf eines Softwareprogramms.

LKA-RP: Warnmeldung Neue Phishing-Welle durch falsche Rechnungsstellung

Am Wochenende öffnete die Frau die Mail und den Anhang – daraufhin wurden sämtliche Daten auf ihrem PC gesperrt, und die 54-Jährige erhielt die Aufforderung, dass sie für die Entschlüsselung der Daten Geld bezahlen müsse.

Die Kripo hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen Erpressung eingeleitet.

Tipps:

  • Seien Sie bei Eingang von E-Mails von unbekannten Absendern mit Anhängen oder LINKS besonders achtsam – es könnte sich um Schadcode handeln.
  • Überprüfen Sie alle E-Mails auf die richtige Absenderadresse sowie die korrekte Schreibweise der E-Mail Domain.
  • Führen Sie regelmäßig Updates für die eingesetzten Softwareprodukte und Betriebssysteme durch.
  • Aktualisieren Sie Ihre Antivirensoftware.
  • Führen Sie regelmäßig Backups zur Datensicherung durch und überprüfen Sie die Wiederherstellbarkeit der Daten und bewahren Sie diese isoliert von Ihrem Netzlaufwerk auf.
  • Beachten Sie, dass wichtige Daten immer auf Netzlaufwerken abgelegt werden, da lokale Dateien unter Umständen nicht vom Backup erfasst werden.
  • Bewahren Sie die Backups noch einige Zeit auf, bevor Sie diese wieder überschreiben.
  • Verwenden Sie sichere (starke) Passwörter und ändern Sie diese in regelmäßigen Abständen. Eine besondere höhere Sicherheit bieten bspw. Zwei-Faktor-Authentifizierungen. Hierbei handelt es sich um eine Kombination von Passwort + Transaktionsnummer oder von Passwort + Chipkarte (über einen getrennten Kanal).
-Mimikama unterstützen-