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Die Mail “Ihr Onlinebanking-Zugang” zielt auf Daten von .comdirect Kunden ab.

Optik

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

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Inhalt:

Sehr geehrte Kundin,
Sehr geehrter Kunde,

wie Sie wissen, wird unser online-banking stets aktualisiert, um immer den höchsten Standart an Synchronität und Sicherheit beizubehalten. Um sicherzustellen, dass Sie das neue System des online-bankings problemlos und synchron nutzen können, müssen Ihre persönlichen Address- und Telefondaten noch einmal von Ihnen bestätigt werden.  Dies ist notwendig um keine alten Daten in das neue Onlinebanking zu übernehmen. Um Ihre persönlichen Daten zu aktualisieren, melden Sie sich hier bitte zunächst bei Ihrem Onlinebanking an.

Klicken Sie hier – >

Nachdem Sie das Formular im Onlinebanking ausgefüllt haben, wird von Ihnen kein weiterer Schritt zur Aktualisierung benötigt. Sie werden innerhalb von 48 Stunden nach dem Ausfüllen des Formulars von einem Mitarbeiter unserer online-banking Abteilung telefonisch kontaktiert, um die Aktualisierung Ihres Online-Banking abzuschließen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen in die comdirect.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Vertrauen in die comdirect.

Mit freundlichen Grußen,

Kundendienst,

Merkmale (Schlagwörter):

  • comdirect
  • Synchronisieren
  • neues Onlinebanking
  • Telefonische Bestätigung


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Analyse:

Analyse von: Einschätzung: Detail:
Aufbau Stark Farben, Schriften und Grafiken passen zusammen. Die Mail wirkt gegliedert.
Stil Mäßig bis stark Ein paar Ausrutscher sind in der Mail zu finden. Von “Standart”, über “Address” hin zu “Grußen” haben sich kleine Fehler eingeschlichen.
Anrede Schwach Persönliche Anrede ist nicht vorhanden. Die Mail verbleibt auf dem unpersönlichen “Sehr geehrte Kundin, Sehr geehrter Kunde,”.
Argument Mäßig Eine Datensynchronisation zwecks Umstellung des Onlinebankings soll den Empfänger überreden, persönliche Angaben zu machen.
Phishing-
Formular
Aktiv Das Formular befindet sich hinter dem Link image.
Das Formular ist aktiv und weist ein wesentlich höheres Gefahrenpotential als diese Mail auf.

Phishingformular

Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt. Ein solcher Schutz ist bei dieser Art von Mails durchaus sehr sinnvoll.

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Ohne wirksamen Schutz wird man auf ein Phishingformular geleitet. Das Formular zielt in erster Instanz auf Login-Daten ab.

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Ironischerweise warnt dieses Formular vor Malware. Diese Warnung ist jedoch ein beliebtes Mittel, um Phishingformulare authentischer zu gestalten.

Auf den Folgeseiten werden dann persönliche und Kreditkartendaten abgefragt.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.