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Ein 31-jähriger Chinesischer Tourist wurde in Heidelberg bestohlen. Was tun? Na, zur Polizei gehen. Dachte er zumindest, doch anstatt bei der Polizei muss er eine andere Behörde erwischt haben, denn anstatt einer Diebstahlsanzeige unterschrieb er einen Asylantrag.

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So in Kurzform muss es geschehen sein, zumindest lässt sich der Ablauf nicht mehr zu 100% rekonstruieren. Und schwupp, da war der Urlauber ein Asylbewerber, zumindest rein formell. Sein Reisepass würde eingezogen und ihm wurden stattdessen Flüchtlingsdokumente ausgestellt. Alles wie es sich gehört. Der Mann wurde dann nach Dülmen im Münsterland in eine Flüchtlingsunterkunft gebracht.

DRK-Vorstand Christoph Schlütermann aus Dülmen sagte gegenüber der Dülmener Zeitung [1]:

„Der Mann sprach weder Englisch noch Deutsch“, sagt DRK-Vorstand Christoph Schlütermann. „Nur Mandarin.“ So war eine Verständigung selbst mit Händen und Füßen eigentlich gar nicht möglich – und zu erklären, warum ihm ein Asylantrag statt einer Diebstahlsanzeige vorgelegt worden ist.


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Keine Gegenwehr

Der Mann aus China machte alles mit: er wurde ärztlich untersucht, seine Fingerabdrücke wurden genommen und eben auch wurden dementsprechend die Papiere ausgefüllt – und es gab natürlich auch Taschengeld.. Gut eine Woche lang hing er in der Flüchtlingsunterkunft fest, doch dann erschien er Christoph Schlütermann ein wenig suspekt und via Übersetzung am Smartphone begannen sie zu kommunizieren. Dabei stellte sich dann heraus: der Mann war lediglich auf einem Europa-Trip.

Der WDR schreibt hierzu, dass der Asylantrag gestoppt wurde und der Mann seinen Europa-Trip fortsetzen konnte. Böse Worte gab es nicht. Was uns aber alle brennend interessiert: was hat sich der Mann wohl die ganze Zeit gedacht?

via Dülmener Zeitung / WDR