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Ich sitze hier am Kopfende meines Tisches und jahreszeitgemäß wird mir immer besinnlicher und beschaulicher, da frage ich mich doch woran mag das liegen? Irgendwie erfassen mich diese Gefühle immer zur gleichen Jahreszeit, der Weltgeschenketag, im Volksmund Weihnachten genannt, rückt näher. Warum aber Weltgeschenketag? Das ist eigentlich recht einfach zu erklären, wenn man sich dem TV – Konsum hingibt, die Zeitung aufschlägt, oder Radio hört, wird man von einer Flut Werbung in der Lehne zerdrückt. Weihnachten hier Geschenke da, der ursprüngliche Wert der Weihnacht ist mittlerweile dem selbst auferlegten Konsumterror gewichen, zur eigenen Seelenrettung schafft man es vielleicht gerade noch in die Kirche, wenn man nicht an irgendeiner Demonstration gegen eine angebliche Überflutung Europas durch einen anderen Glauben, teilnehmen muss.

Der Schatten der Vergangenheit

Ein kleiner schüchterner Gedanke tippt mir auf die Schulter und zieht mich in eine ferne, lang vergessene Vergangenheit, wilde unberührte Natur umgibt mich, ich überlege kurz, ob das die richtige Umgebung für den Elektrorollstuhl sei, entschließe mich aber dann, dem Gedanken noch eine Weile zu folgen, aber ohne großen Ortswechsel. Der Gedanke zeigt mir, neben der wilden unberührten Natur auch gleich noch die Menschen, die hier, also damals hier nicht heute hier, obwohl manche von heute hier sich barbarischer benehmen als die von damals hier. Aber mich interessierten die Menschen von damals hier, sie versammelten sich ähnlich heimelig, wie wir es heute machen, auch ihnen war besinnlich ums Herz allerdings aus anderen Gründen als es uns heute ist. Schon alleine deshalb, weil sie damals keinen werbesendungimplizierten Konsumterror kannten.

12 Rauhenächte

Für sie war diese Jahreszeit wichtig, weil das Sonnenjahr endete und die 12 Rauhenächte folgten. Diese Nächte waren bedeutungsvoll, sollten die Träume während dieser Nächte einen Blick in die Zukunft gewähren, waren diese Träume nicht aufschlussreich genug und wir wissen ja so ein Traum, der kann ganz schön verwirrend sein, dann befragte man, ebenfalls in der Zeit der 12 Rauhenächte das Orakel, nicht das von Delphi, da war man hier in der Gegend recht eigen, man hatte schon sein eigenes.

Was war das eine spannende und dennoch besinnliche Zeit, alle waren sich der Wichtigkeit dieser 12 Tage bewusst. So sollen auch die Seelen der Verstorbenen angeführt vom Götterfürsten Odin in diesen Nächten durch die Gegend gebraust sein, man versuchte Übergriffe der Verstorbenen durch das Entzünden von allerlei Räucherwerk in den Griff zu bekommen.

Jul

Jul nannten sie es, mir fällt umgehend Julklapp, also das nordische Wichteln, beliebt bei jung und alt, ein und in der Tat gibt es da nicht nur einen sprachlichen Zusammenhang, so kommt der Wortteil „Jul“ aus eben jener Zeit der Wintersonnenwendfeiern und „klapp“ kommt von „klappa“ klopfen, entlehnt ist das Wort komplett aus dem Schwedischen. Ein interessanter Brauch bei dem an die Tür geklopft wurde und das Geschenk einfach dann durch die Tür geworfen wurde (kleine Geschenke wohlgemerkt, kein neues Tafelgeschirr, wäre wohl auch selbigen nicht so gut bekommen).

Aber, wenn damals schon zu dieser Zeit alles heimelig war, ist es dann nicht eine erstaunliche Übereinstimmung, dass wir heute zu dieser Zeit den Geburtstag eines Religionsstifters begehen und hat er da überhaupt Geburtstag gehabt, wer hat den so zeitgenau terminiert? Das stimmt mich jetzt doch einigermaßen neugierig und so tauche ich mal tiefer darin ein, schnell stelle ich fest, dass die Religionen gerne ihre Märtyrer feiern, wobei mir natürlich der Gleichklang zum Mehrtürer nicht entgeht, aber für viele ist ihr Auto ja auch anbetungswürdig, also darf ein Mehrtürer auch wie ein Märtyrer klingen, also vom Wort her. Aber, ein aber gibt es ja immer, von den Märtyrern wird immer nur der Todestag „gefeiert“ bzw. sie an diesen besonders geehrt. Warum also diesen einen Geburtstag? Es wird nicht der Geburtstag gefeiert, sondern die Christen feiern, wenn sie es denn richtig machen, die Ankunft des Messias, das darf man dann schon mal feiern, auch wenn er zu dem ursprünglichen Zeitpunkt noch recht klein gewesen war. Außerdem haben sie das auch nicht von Anfang an gemacht, auf die Idee kamen findige Kirchenfürsten erst um das 4 Jahrhundert. Interessanter Weise sind sich Theologen bis heute noch nicht sicher ob jene Geburt überhaupt zu dieser Jahreszeit vollzogen wurde. Wird doch von Hirten auf den Weiden gesprochen, aber die Tiere sind von November bis Februar noch in den Stallhöhlen. Eine Wissenschaft für sich.

Eine Frage der Zeit

Wenn aber in der Zeit das Viehzeug noch im Stall war, wieso feiern wir dann im Dezember? Nun, man könnte es gewollte Übernahme bestehender Rituale nennen. Die hier mal wohnenden haben mit Jul auch die Neugeburt des Sonnengottes Hel gefeiert, was liegt also näher als die Geburt des Messias auch an einem solchen Tag zu feiern, die Kirchenfürsten waren mit sowas echt großzügig. 12 Tage später tauchen dann die heiligen drei Könige auf, wer jetzt an die Rauhenächte denkt, willkommen.

Während ich mich mit dem Gedanken vertraut mache, dass wir einen geklauten Feiertag feiern, in den bereits damals die Invasion aus dem Morgenland, angeführt von den heiligen drei Königen, mit Schuld war, krabbelt von der Seite ein weiterer Gedanke an mich heran. Sie folgten einer Himmelserscheinung! Ufos? Eher nicht, aber was sieht man zu dieser Zeit, sofern es wolkenlos ist, besonders gut? Jaaa, Chemtrails!

Die erste Sichtung

Der Stern von Bethlehem ist das erste verbriefte und bezeugte Auftauchen von Chemtrails. Durch Geschichtsverfälschung wird uns bereits von Kindesbeinen eingetrichtert, dies sei vor Jahrhunderten geschehen, dabei ist es eigentlich noch gar nicht so lange her.

Das würde auch erklären warum alle so besinnlich, spendenfreudig und festlich gestimmt sind. Der Winter ist mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit die beste Zeit zur Erprobung neuer Mixturen. Viele reden sich ein, sie bräuchten die Weihnachtsbeleuchtung in den Einkaufsstraßen und -passagen um in Weihnachtsstimmung zu kommen, weit gefehlt, diese Beleuchtung dient lediglich dazu sie davon abzuhalten an den Himmel zu schauen, denn, um sie von den alten Chemtrailmixturen zu unterscheiden, wird den neu zu erprobenden Mixturen immer ein klein wenig Leuchtstoff mit beigemischt, so wie beim Stern von Bethlehem, damit man sie aber nicht sieht, werden sie zum einen hinter Wolken versteckt, zum anderen das menschliche Auge durch die Weihnachtsbeleuchtung geblendet.

Zum Abschluss ein Feuerwerk

Einen feierlichen Abschluss findet die Testphase für neue Zusammensetzungen am 31.12. jeden Jahres, da werden dann tonnenweise Miniaturcontainer in den Einzelhandel verbracht und an arglose Bürger verkauft. Diese schicken sie dann kollektiv um 0.00 Uhr in den Himmel, die in den Containern enthaltenen Chemikalien neutralisieren zum einen die während der Testphase ausgebrachten Leuchtstoffe zum anderen legen sie eine erste Schicht der neuen Mixturen flächendeckend aus, ohne dass die benebelten Endkunden es merken.

Damit sich auch wirklich alle am 31.12. am großen Chemtrailfeierevent beteiligen, ist der Erwerb und Verbrauch von weitaus billigeren Explosivstoffen aus den Ländern Osteuropas strengstens verboten, denn zum Teil enthalten diese Mittel, die westliche Chemtrails unschädlich machen, denkt darüber nach, wenn ihr zu Silvester Böller kauft.

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