Vorsicht vor unseriösen Jobangeboten. Niemand wird reich durch dubiose Jobangebote per E-Mail, welche einen großen Verdienst durch Bitcoinhandel versprechen. Im Gegenteil, diese Angebote können am Ende sehr teuer zu stehen kommen. Daher bitte Abstand von diesen Angeboten halten.

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Es klingt einfach und verlockend: 3600 Euro monatlich an, bei nur einigen Arbeitsstunden pro Woche. Diese Art von Jobangeboten ist bereits recht alt, jedoch fallen auch heute noch viele Jobsuchende darauf rein. Das liegt daran, dass diese Angebote immer ein wenig verändert und auch erweitert werden. Die Anbieter werden kreativer und nutzen auch diverse Tricks, um so plausibel wie möglich zu erscheinen.

Ein besonderer Trick ist die Nennung der kompletten und zudem korrekten Adressdaten des Empfängers in der Mail. Damit wirkt dieses Schreiben seriös, als wüßten die Absender, wem sie schreiben. Ein Beispiel dafür ist diese E-Mail, welche angeblich von „Haase Agentur“ <support@arbeitsagentur.de>” stammen soll:

Sehr geehrte/r Ralf ****,
unsere Gesellschaft ist eine innovative und kundenorientierte Firma, die einen hohen Lohn und eine Menge Vorteile für die Mitarbeiter anbietet. Das Hauptanliegen Ihrer Tätigkeit ist die Finanzoptimierung und Trading mit Bitcoins. Jedermann kann bei uns ohne Vorkenntnisse sofort beginnen Geld zu verdienen.
Unsere Firma bietet Ihnen einen lohnenswerten Nebenverdienst bis zu 3600 Euro monatlich an, bei nur einigen Arbeitsstunden pro Woche. Ihre Arbeitszeit ist flexibel und kann Ihren Anforderungen angepasst werden. Der Mitarbeiter hat keine eigenen Ausgaben und muss keine technische Fähigkeiten haben.
Ihre Aufgabe ist es die Bitcoins für unsere Kunden zu erwerben, das Geld dafür bekommen Sie im Voraus und Ihren Verdienst von 20% behalten Sie gleich ein.
Wenn Sie sich angesprochen fühlen, wollen wir Sie kennenlernen.
Dazu senden Sie uns eine Mail an: dominickrohrabacher215734@aol.com
In Erwartung Ihrer Antwort
Haase Agentur
Adressiert an:
Ralf ***
[korrekte Adresse]
[korrekter Ort]
[korrekte Rufnummer]

Die Betrüger machen keinen Hehl daraus, um was es am Ende wirklich geht. Sie schreiben die Tätigkeit direkt in die Mail hinein. Man muss also gar nicht lange herumraten, dass es sich hierbei vermutlich um Geldwäsche handelt. Insofern ist hier größte Vorsicht geboten, denn dieser “Nebenverdienst” kann im Gefängnis enden.

Wichtiger Hinweis: Die genannten Unternehmen und Behörden sind nicht der Absender der E-Mails, sondern selbst geschädigt, da der Name missbräuchlich verwendet wird!

Nicht antworten!

Bitte geht auf gar keinen Fall auf diese dubiosen Angebote ein. Es gibt verschiedene Szenarien, welche hinter diesen Angeboten stecken können. Im harmlosesten Falle handelt es sich lediglich um Datendiebe, welche aus den eingesendeten Bewerbungen die persönlichen Daten ziehen wollen. In schweren Fällen kann man in der Tat einen Job bekommen, welcher jedoch illegal ist und man sich als Helfershelfer in Geldwäschegeschäften beteiligt.

Dies haben wir umfassend in unserem Artikel “Finger weg von dubiosen Jobangeboten!” beschrieben. Dabei bleiben die Opfer auf hohen Schulden sitzen und haben sich gleichzeitig noch strafbar gemacht.

“Woher kennen diese Betrüger meinen Namen und meine Adresse?”

Diese Frage stellen sich viele der Empfänger aus der aktuellen Welle von Trojanermails, da in diesen Mails der echte Name, zumeist die Realadresse des Empfängers und unter Umständen auch die echte Rufnummer aufgeführt ist. Da stehen ja mein Name und meine Adresse drin!

Natürlich ist fast allen Empfängern solcher Mails bewusst, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt, darauf muss man nicht erneut eingehen. Der große Moment des Staunens liegt eh dort, wo man den eigenen Namen und die eigenen Adresse in der Mail sieht! Die Frage nach der Herkunft der Daten wirft sich unweigerlich auf, doch an dieser Stelle muss man resignierend sagen: es ist nicht wirklich schwierig, Adressdatensätze zu kaufen. Ehrlich. Das geht sogar völlig legal. Allein die Googlesuche spuckt genügend Ergebnisse aus.

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