Görlitz – Mittwoch Abend entdeckten Bundespolizisten im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn bei Ludwigsdorf im Laderaum eines niederländischen Ford Transit Koikarpfen und stellen diese vorläufig sicher.

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Der Fahrer des Kleintransporters, ein Mann aus Polen (32), erklärte, er habe die Fische bei einer polnischen Fischfarm gekauft. Nähere Angaben zum Gesundheitsstatus von Tieren und Fischfarm konnten nicht gemacht werden.

Nachweislich hatte er weder einen Nachweis, dass die Tiere ihm gehören noch eine notwendige amtliche tierärztliche Transportbescheinigung.

Weil sich der Verdacht des Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz ergab, wurde das zuständige Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz verständigt. Auf der Grundlage der Binnenmarkttierseuchenschutzverordnung ist später amtstierärztlich die Quarantäne verfügt worden. Grenzpolizeilich sprach nichts gegen eine Weiterreise des polnischen Bürgers.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass veterinärrechtlich einwandfreie, für Deutschland gültige, als auch echte Papiere, aus denen eindeutig die Herkunft und der Gesundheitsstatus eines jeden Tieres entsprechend der Veterinärvorschriften erkennbar ist, mitzuführen sind.

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