Achtung: Betrüger versenden abermals Jobangebote im Namen der Bundesagentur für Arbeit und nutzen dafür diverse E-Mail-Adressen der Behörde.

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Im Moment handelt es sich um eine E-Mail mit dem Betreff: “Die Vermittlungsagentur stellt Ihnen neue Stellenausschreibungen vor”

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Hinweis: Die genannte Behörde ist nicht der Absender der E-Mail! Der Name der Agentur wurde von Betrügern missbraucht und die Bundesagentur für Arbeit steht somit selbst als Geschädigte da.

Die E-Mail als Wortlaut:

Sehr geehrte/r Vorname Nachname,
unsere Gesellschaft ist eine innovative und kundenorientierte Firma, die ein hohes Gehalt und verschiedene Vorteile für die Mitarbeiter anbietet. Das Ziel Ihrer Arbeit ist die Geldflussoptimierung und Trading mit Bitcoins. Jedermann kann bei uns ohne Einarbeitung sofort anfangen Geld zu verdienen.
Unsere Gesellschaft bietet Ihnen einen lohnenswerten Nebenverdienst bis zu 3900 € monatlich an, bei nur wenigen Stunden pro Woche. Ihre Arbeitszeit ist variabel und kann Ihren Anforderungen angepasst werden. Der Arbeitnehmer hat keine Ausgaben und muss keine technische Fähigkeiten haben.
Ihre Aufgabe ist es die Coins für unsere Kunden zu erwerben, das Geld dafür bekommen Sie im Voraus und die Provision von 20% behalten Sie gleich ein.
Falls Sie sich angesprochen fühlen, möchten wir Sie kennenlernen.
Dafür mailen Sie uns eine Mail an: wilma.kent2@aol.com
Hochachtungsvoll
Schmidt Dienstleistungen

Worin liegt der Betrug?

Diese Information stammt von der Polizei Niedersachsen! Wer hier die „Arbeit“ annimmt, Geld/Waren empfängt und diese an die angebliche Firma überweist/weitersendet, betreibt Geldwäsche!

Das Geld stammt aus missbräuchlich benutzten Onlinebankingzugängen ahnungsloser Personen oder z.B. aus Ebay-Verkäufen gehackter Accounts. Falls es zu Warenlieferungen kommt, stammen diese in der Regel aus gehackten Shop-Accounts oder missbrauchten Kreditkartendaten. Mehr zu dieser Maschen mit den sogenannten Finanzagenten oder Warenagenten finden Sie hier bei uns.

Nun jedoch kommt das Neue an diesen Mails, die bisher meist nur mit dem persönlichen Namen der Empfänger versehen waren. Die Täter nennen nun auch tatsächlich die echten Adressdaten der Empfänger mit Telefonnummer in den Mails. Dies war in den letzten Wochen schon vermehrt in anderen Mails (oft mit Schadsoftware im Anhang) gegeben. Viele unserer Anfragenden sind aus diesen Gründen etwas verunsichert, woher diese Daten stammen. Vermutet werden Gewinnspiele oder weiterverkaufte Daten. Dies könnten zwei Möglichkeiten sein. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei auch um ältere Datensätze von länger zurückliegenden Hackerangriffen auf größere Unternehmen handelt, ebenfalls gegeben.

Auch die Kollegen von Onlinewarnungen.de haben das Thema bereits beleuchtet und eine Liste mit E-Mailadressen erstellt, auf die man aufpassen sollte. Außerdem beleuchtet onlinewarnungen.de woran man unseriöse Jobangebote erkennt, welches Risiko besteht und welche Konsequenzen drohen!

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