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Eine Null mit Happy End! Jamal Khalaf, ein ehemaliger Landwirt aus dem Irak, ehemalig, weil er vor dem IS fliehen musste, holt in Ratingen seinen Sohn von der Schule ab, dabei findet er ein Portemonnaie auf der Straße.


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Mimikama: Information

Gut gefüllt ist es, gefüllt mit Geld, Kreditkarten und allerlei privaten Dingen.

Abends bringt er es mit einem Freund, der schon etwas deutsch spricht zur Polizei. Jamal Khalaf lebt als Flüchtling in Deutschland. 400 Euro sind in dem Portemonnaie.

Moment! 400? Aber überall steht doch 4.000!

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Stimmt! Ja es stimmt, das steht überall, warum?

Da sind wir überfragt, denn nach Auskunft der Polizei Mettmann waren eben 400 Euro in der abgegebenen Fundsache:

[Zitat Polizei]

„Die Medien haben bereits darüber berichtet bevor wir von der Pressestelle darüber Kenntnis bekommen haben.

Ich kann bestätigen, dass die zwei Asylbewerber am Abend das Portemonnaie auf der Dienststelle abgegeben haben und sich dort 400,- € drin befanden und nicht wie in den Artikeln geschrieben 4000,- €.

Durch entsprechende Dokumente konnte der Besitzer sehr schnell informiert werden und ihm das Portemonnaie übergeben werden im Beisein der ehrlichen Finder“

[Zitatende]

Also wirklich „nur“ 400€, ehrlich abgegeben, aber mit 4.000€ lässt sich eine bessere und spannendere Geschichte bauen.

Fazit:

Ehrlich währt am längsten, mal so als Moral von der Geschichte.

Wie aus 400€, 4.000€ geworden sind und warum alle Zeitungen genau den gleichen Fehler weitertragen, ohne selber einfach mal bei der Polizei nachzufragen, wie unsere Kollege Mike es getan hat, nun das wird immer im Verborgenen bleiben. Wir wollen es auch gar nicht weiter erörtern. Ist auch nicht weiter wichtig, wichtig ist, dass der Besitzer sein Geld zurück hat.

So ist Deutschland dieser Tage, in Sachsen brennen Häuser, werden Kinder aus dem Bus gezerrt und unwichtige deutsche Figuren johlen und grölen, während in Mettmann ein Flüchtling Geld bei der Polizei abgibt und uns zeigt was wirklich wichtig ist. Respekt voreinander und vor dem Eigentum des Anderen. Danke dafür.

Autor: Jens H., mimikama.at

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