Gestern Nachmittag wurde ein Briefumschlag mit weißem Pulver im Brühler Amtsgericht gefunden – Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr, da der Verdacht auf Milzbranderreger naheliegend war

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Laut dem Kölner Stadt-Anzeiger wurde gestern am frühen Nachmittag im Brühler Amtsgericht am Balthasar-Neumann-Platz in Brühl ein Briefumschlag mit weißem Pulver gefunden.

Das Kuvert wurde in der Wachtmeisterei, wo die Post sortiert wird, entdeckt, als weißes Pulver aus diesem rieselte. Der Umschlag hatte keinen Absender.

Drei Mitarbeiter des Amtsgerichts waren mit der Substanz in Berührung gekommen. Sie sind separiert und mit Schutzanzügen ausgestattet worden, da der Verdacht auf Milzbranderreger (Anthrax) bestand.

„Sie sind mit den Schutzanzügen in einen Krankenwagen gebracht worden, wo sie von einer Ärztin untersucht werden. Sie sind psychisch angespannt, aber ansonsten putzmunter.“ ,

so Susann Ulbert-Maur, Direktion des Amtsgerichts.

Nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurden in den USA mehrere Briefumschläge mit dem gefährlichen Erreger verschickt – fünf Menschen starben.

Weiter sagte Ulbert-Maur:

„Sie sind entsprechend geschult, denn es gibt immer wieder mal auffällige Sendungen, die hier eintreffen.“

Der Umschlag wurde sofort in eine separate Tüte geschoben und fest verschlossen.

Die Polizei und Feuerwehr räumte das Gebäude rasch, während Spezialisten aus Köln und Essen auf den Weg nach Brühl waren.

Laut einer Schnelluntersuchung an der Einsatzstelle konnte gegen 16 Uhr Entwarnung gegeben werden:

Das Pulver ist nicht giftig und es handle sich wahrscheinlich um Speisestärke.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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