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Oberhavel-Kremmen: Zur Ermittlung eines Tatverdächtigen für den Anschlag auf ein Asylbewerberheim in Kremmen (Landkreis Oberhavel) im vergangenen April erklärt Innenstaatssekretärin Katrin Lange:

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„Die hartnäckige Ermittlungsarbeit der Polizei hat sich am Ende ausgezahlt. Dieser Erfolg setzt gleich zwei ganz wichtige Signale: Zum einen, dass sich ausländerfeindlich motivierte Täter nie sicher sein dürfen, mit ihren hinterhältigen Aktionen bei Nacht und Nebel straffrei davonzukommen. Diese Kalkulation hat sich schon im Fall des Anschlags auf eine Sporthalle in Nauen als gründlich falsch erwiesen.

Die Polizei hat einen langen Atem und es sollte sich niemand in falscher Sicherheit wiegen, nur weil er nicht gleich auf frischer Tat ertappt worden ist. Die klare Ansage lautet: Die Polizei bleibt dran. Zum zweiten wird der Ermittlungserfolg auch eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Nachahmungstäter haben, denen ich nur empfehlen kann, sich die Sache besser zweimal zu überlegen – und am Ende ganz die Finger davon zu lassen.

Denn derartige Gewalttaten werden schwerwiegende Folgen für die Schuldigen haben und die Polizei wird auch in Zukunft nicht nachlassen, ihrer habhaft zu werden. Den beteiligten Ermittlern unserer Polizei möchte ich meinen Dank aussprechen, sie haben sehr gute Arbeit geleistet.“

Quelle: Polizei Brandenburg



Oberhavel-Kremmen: Unbekannte werfen Molotowcocktails über Zaun von Flüchlingsunterkünften – die Polizei ermittelt

Laut der Polizeimeldung vom 15. 04.2017 warfen Unbekannte gegen 03.10 Uhr zwei Brandsätze auf eine Asylunterkunft in der Berliner Straße.

Mitarbeiter des Objektschutzes konnten einen der sog. Molotowcocktails sofort löschen, der zweite entzündete sich nicht.

Beide Brandsätze landeten auf einer Rasenfläche, bzw. einem Gehweg. Verletzt wurde niemand.

Es wurde sofort eine gesonderte Ermittlungsgruppe gegründet und eingesetzt.

Wie die ‘Potsdamer Neuesten Nachrichten’ und die ‘Märkische Allgemeine’ berichten, verurteilt Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) diesen Anschlag aufs Schärfste.

„Das war ein Anschlag auf die Stadt Kremmen“,

sagte Busse gegenüber der MAZ und hofft, dass der Täter schnell gefunden wird.

Auch unter den Flüchtlingen, die in den Wohnhäusern leben, herrscht Angst und Unsicherheit. Sie befürchten, dass sich etwas Ähnliches wiederholen könnte.

Die Asylunterkunft besteht aus mehreren Häusern auf einem komplett eingezäunten Grundstück und ist seit Oktober 2016 in Betrieb.

Nach Angaben der Polizei sind derzeit etwa 70 Flüchtlinge dort wohnhaft.

Quellen: Polizei Brandenburg, Potsdamer Neueste Nachrichten, Märkische Allgemeine

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