Essen/Dortmund/Münster:  Zollfahndung beschlagnahmt 62 Schlagringe, 20 verbotene Messer und 8.000 unversteuerte Zigaretten

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Am Donnerstag, 23.03.2017, durchsuchten Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dortmund die Wohnung eines 36-Jährigen Beschuldigten im Dortmunder Norden.

Es bestand der Verdacht des Online-Handels mit geschmuggelten Zigaretten und verbotenen Hieb- und Stichwaffen.

Bereits nach wenigen Minuten entdeckten die Fahnder 60 Schlagringe in einer Abstellkammer, die der Mann offensichtlich als kleines Warenlager nutzte.

In der Wohnung verteilt befanden sich weitere zwei Schlagringe, ein verbotenes Butterflymesser sowie ein Elektroschocker, getarnt als Taschenlampe.

Beweise werden während Razzia geliefert

Während der Durchsuchung klingelte es an der Haustür. Der Paketbote! Er wollte zwei offensichtlich online georderte Warensendungen an den Dortmunder ausliefern.

Die Fahnder öffneten die Pakete und fanden 8.000 unversteuerte Zigaretten im dem einen und 20 verbotene Messer im anderen Paket vor.

„Pakete aus dem Internet – nicht immer ein Segen“,

so einer der Essener Zollfahnder vor Ort.

Den Dortmunder erwarten nun ein Strafverfahren wegen der waffenrechtliche Verstöße und wegen Steuerhehlerei, sowie ein Steuerbescheid über die hinterzogenen Steuern in empfindlicher Höhe.

„Entgegen der Auffassung einiger Anbieter, dass man im Netz und in sozialen Netzwerken mehr oder weniger unbehelligt, auch Illegales handeln könne, ermittelt auch hier die Zollfahndung. Onlinehandel ist kein rechtsfreier Raum“,

so die Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes, Ruth Haliti.

Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dortmund dauern an und werden am Dienstsitz Münster des Zollfahndungsamtes Essen geführt, das für ganz NRW zuständig ist.

Quelle: Polizei Essen

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