Faktencheck: Kann die Blushwood-Beere Krebs heilen?

Von | 16. Juli 2019, 11:27

Eine australische Beere soll eine sensationelle Eigenschaft haben: Sie soll Krebs innerhalb von 48 Stunden heilen!

Zumindest wird dies immer wieder behauptet, auf Facebook wird in Gruppen auch immer wieder gefragt, wo man diese Beere herbekommt. Anscheinend besteht die allgemeine Meinung, dass man diese Beere einfach nur essen müsse, um Krebs zu heilen. Dieses Unwissen nutzen geschickte Geschäftemacher aus, indem sie für teilweise horrende Preise „Blushwood Berry-Tinkturen“ zur Krebsbehandlung im eigenen Heim verkaufen.

Wie entstand der „Run“ auf die Beere?

Ursprung war der Bericht des australischen Nachrichtensenders „7News Sydney“ vom 15. August 2016. Auf der Originalseite ist er nicht mehr abrufbar, wurde aber seitdem auf zahllosen Seiten und auf Facebook immer wieder neu hochgeladen und sogar mit deutschen Untertiteln versehen:

Neues Naturmittel gegen Krebs entdeckt?!

++ TV berichtet: Diese Frucht übetrumpft fast alles ++ >> Neues aus der Krebsforschung (+Tipps)."Zumindest bei Hautkrebs, Rachenkrebs, Mundkrebs, Nasenkrebs und Nackenkrebs könnte eine Sensation bevorstehen, sofern der politische Wille da ist. In Tests mit Tieren wurden Oberflächentumore mit dem Samenextrakt der Beeren des australischen Blushwood-Baumes erfolgreich bekämpft. In 75% der Fälle erzielte das Mittel eine Heilung und wenn es diese erzielte, dann zumeist in weniger als 48 Stunden!.Was steht einer Sensation noch im Weg? Zuallererst die Testphase mit Menschen, welche noch ein paar Jahre dauert. Natürlich auch ggf. die Pharmalobby, die in diesem Mittel eine erhebliche Konkurrenz zu ihren Chemo-Medikamenten sehen könnte. Als wäre das nicht genug, gibt es noch ein Problem: Der Blushwood-Baum wächst nur in einer speziellen Gegend, man kann ihn nicht problemlos an jedem x-beliebigen Ort züchten. Ob wiederum eine Kunstzüchtung unter geregelten Bedingungen möglich wäre, konnte ich leider nicht erfahren. Technisch gesehen kann man nämlich jede Pflanze überall züchten, wenn man gewisse technische Mittel (Räume mit entsprechend Platz, Belüftung, Lichter, Feuchtigkeitsregler, Heizungen, Kühler, etc) hat. Je nach Pflanzenart kann das erträglich sein, aber auch nicht. Leider steht diese Frage offen im Raum! ".Zur Übersetzung des Videos von Gegen den Strom : "Ich habe oftmals nicht wörtlich, sondern sinngemäß übersetzt und manchmal auch genauer oder ergänzend übersetzt. Also Keep Calm, die Übersetzung ist mit Absicht so, wie sie ist." (Gegen den Strom).Die womöglich beste Zusammenfassung über Ursachen, Wirkungen und Lösungen zu 150 Krankheiten als gebundenes Buch in 2 Bänden auf 1960 Seiten, (hier zu finden ++ https://goo.gl/EVnKia ++ ) enthält alle wichtigen Naturheilmittel aus sämtlichen Kontinenten und Kulturkreisen dieser Welt, sowie Epochen des menschlichen Daseins! Es werden darin sabotierte und verheimlichte Studien sowie nicht bekannt gewordene Forschungsergebnisse zu sensationellen Erfolgen in der Prävention und Therapie weit über 150 Erkrankungen thematisiert…++ Medizinskandal Krebs ++."Jedes Jahr werden wir auf´s Neue von den Medien behelligt über irgendwelche angeblichen Durchbrüche in der Krebstherapie….Trotz dieser vermeintlichen Therapieerfolge, die man nach nach mehreren Jahrzehnten fragwürdiger Berichterstattlung nicht wirklich mehr ernst nehmen kann, erkrankt also mittlerweile jeder 2te und verstirbt jeder 4te Mensch in Deutschland an Krebs, die Devise kann nur lauten, sich selbst und seine Liebsten zu schützen – Im Falle von Krebs, rettet aber einzig und allein das Wissen das Leben. Im Buch Medizinskandal Krebs ++ https://goo.gl/WsbpRR ++ , erhält man einen exklusiven Einblick in das Insider-Wissen der erfolgreichsten Krebstherapeuten dieses Erdballs. Es handelt sich in allen Fällen um namhafte Persönlichkeiten, die oftmals sogar im Exil leben müssen, da deren unkonventionelle Therapien schlicht zu erfolgreich sind und sie damit die Milliardenumsätze der Pharmaindustrie deutlich gefährden! .Zudem beinhaltet es die gesamte, durch die Pharmaindustrie und die Schulmedizin aufgrund von kommerziellen Motiven verfälschte Wahrheit zu der Erkrankung „Krebs“. Darunter zahlreiche Therapiemethoden, die man Ihnen vorsätzlich vorenthält, weil sie zu erfolgreich sind, aber der Pharmaindustrie nichts nützen."..++ Tipps wie man sich schützen kann: ++ >> sich vor Übersäuerung schützen: mit dem Bio-Grassaft-Alkalisierer http://ogy.de/g6ovund Basen Plus http://ogy.de/bhz2.>> den Körper entgiften und Mikronährstoffe zuführen: mit Bio Basis Plus http://ogy.de/bhz2.>> Vitamine/Mineralien zuführen:mit Vitaminmineral Komplex http://ogy.de/3sh0.>> Informieren zu Neue Wege zur eigenen Gesundheit: http://ogy.de/1oo6.>> Wichtige Infos über Krebs aneignen: http://ogy.de/gu7.++ Medizinskandal Alterung ++.„Zum ersten Mal können wir nicht nur den körperlichen Verfall vermeiden, der mit der Alterung verbunden ist, sondern wir sind in der Lage, den Alterungsprozess hinauszuzögern und sogar umzukehren. Das ist das echte Wunder! " (Prof. Regelson und Dr.Walter Pierpaoli) ++ http://bit.ly/2BZkelK ++.Tipp:Google verrät mehr über diese Frucht. Es empfiehlt sich danach auf englisch zu suchen..#Blushwood #Frucht #tötet #Krebs #Wundermittel #Labor #Heilung #Natur #Medizin #Pharma

Gepostet von Der Weg zur maximalen Gesundheit am Sonntag, 30. Juli 2017

 

Es genügt nicht, die Beere einfach zu essen!

Bereits im Oktober 2014 zeigte eine Studie, dass die aus der Beere extrahierte Chemikalie namens „EBC-46“ bei 75% der Labormäuse, bei denen der Wirkstoff direkt in die Tumore injiziert wurde, zu einer vollständigen Zerstörung des Tumors führten, in einigen Fällen geschah dies sogar in nur 48 Stunden.
Wichtig zu wissen ist also, dass es ohnehin nicht genügt, die Beere einfach nur zu essen, auch Tinkturen aus der Beere helfen nicht, da bisher nur jenes „EBC-46“, welches mittlerweile den Namen „Tigilanoltiglat“ erhalten hat, wirksam zu sein scheint, und auch nur dann, wenn es direkt im Tumor angewendet wird.

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Irreführende Hoffnungen

Auch die immer wieder getätigte Aussage, dass das Mittel Krebs tötet, verleiht Krebspatienten nur falsche Hoffnungen! Krebs ist eine so vielfältige Krankheit, dass es kein Allheilmittel gegen sämtliche Arten von Tumoren geben kann, genauso wie es auch nie ein Allheilmittel gegen Grippe geben wird, da Grippeviren ständig mutieren.

Gesichert ist allerdings, dass „Tigilanoltiglat“ gegen Hautkrebs eine vielversprechende Wirkung hat. Allerdings reden wir hier immer noch von den Ergebnissen aus Tierversuchen.

Wie ist der Stand der Forschung an Menschen?

Der aktuelle Stand ist auf den Seiten der „QBiotics Group“ einsehbar, die das Patent an dem Wirkstoff „Tigilanoltiglat“ innehaben und die Forschungen durchführen.

Demnach wurden an vier Krankenhäusern in Australien an insgesamt 22 Patienten mit verschiedenen Formen von Hautkrebs klinische Studien durchgeführt. Bisher wurden gute Ergebnisse erzielt.Die Nebenwirkungen beschränkten sich auf vorübergehende Schwellungen an der Tumorstelle, welche aber aufgrund der Wirkungsweise des Medikaments zu erwarten waren.
Zudem wurden bei allen Hautkrebs-Tumorarten eine ermutigende Wirksamkeit nachgewiesen, teilweise kam es auch zu einer vollständigen Zerstörung des Tumors.

Aufgrund der bisherigen Ergebnisse wird nun an der Weiterentwicklung des Medikaments gearbeitet, derzeit beschäftigt sich eine weiterführende Studie damit, ob und wie „Tigilanoltiglat“ auch gegen Kopf- und Halskrebs eingesetzt werden kann. Auch der Einsatz bei Tumoren, die direkt im Körper liegen, also nicht einfach mit einer Injektionsnadel erreicht werden können, ist Gegenstand der Forschungen.

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Fazit

Es wird wahrscheinlich noch einige Jahre dauern, bis der Wirkstoff die klinischen Tests durchlaufen hat und Marktreife erlangt. Die bisherigen Testergebnisse sehen allerdings positiv aus.

Trotzdem muss man Folgendes im Gedächtnis behalten:

  • Die Beere selbst ist kein Wundermittel gegen alle Formen von Krebs
  • Frei käufliche Medikamente aus „Blushwood Beerenextrakt“ sind Scharlatanerei und nicht gegen Krebs wirksam
  • Das Medikament wird direkt in den Tumor gespritzt, eine einfache Einnahme hilft nicht
  • Das Medikament bekämpft nur den Tumor selbst, ist aber wirkungslos gegen Metastasen
  • Bisher ist nur eine wirkungsvolle Behandlung bei Hautkrebs nahezu gesichert

Da der menschliche Körper sehr viel komplexer in seinem Aufbau und seiner Biochemie ist als der einer Labormaus, sollte man sich noch nicht darauf einstellen, bald eine Heilung gegen Hautkrebs auf dem Markt zu haben, da insbesondere die klinischen Studien an Menschen mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern, um sämtliche schädlichen Risiken auszuschließen und die Wirksamkeit garantieren zu können.

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