HeidekreisSuroide: Bei der Polizei in Munster ging gestern die Mitteilung ein, dass ein sogenannter Blindgänger von der Schießbahn 17 in der Gemarkung Wietzendorf, Ortsteil Suroide, militärischer Bereich, von Unbekannten mitgenommen wurde.

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Bei einer routinemäßigen Nachsuche nach einem Schießtag durch das Militär war er gefunden und mit einer roten Signalflagge markiert worden. Die Markierung erfolgte als Warnsignal und um das Geschoss am Folgetag durch Fachpersonal kontrolliert sprengen zu lassen. Als die Sprengung durchgeführt werden sollte, war der Blindgänger nicht mehr am Ort.

Bei dem Geschoss handelt sich um eine bereits einmal verschossene Granate. Diese Granate enthält eine golfballgroße Sprengladung mit einem Aufprallzünder, welcher nicht ordnungsgemäß funktionierte. In ihr dürften sich noch die Wirkladung und Metallsplitter befinden. Sie ist deutlich durch ihre glänzende Hülle zu erkennen. Es ist untersagt, diese Art von Granaten, sogenannte Splittermantelgeschosse zu berühren oder gar zu transportieren, da von einem hohen Gefährdungsgrad auszugehen ist.

Zur Veranschaulichung ist dieser Pressemitteilung ein Größenvergleich als Foto angehängt.

Hinweise zum Verbleib der Granate nimmt die Polizei Munster unter 05192/9600 entgegen.

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