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Das Bundeskriminalamt warnt aktuell vor einem starken Anstieg bei Angriffen auf Online-Banking: Im Jahr 2013 haben die Betrugsversuche mithilfe gestohlener Zugangsdaten um rund 20 Prozent zugenommen.

Die Täter scheinen sich dabei insbesondere auf das verbreitete mTAN-Verfahren und auf ältere Android-Smartphones zu spezialisieren. Seit 2012 haben sich die Nutzerzahlen beim mobilen Online-Banking fast verdoppelt, mittlerweile erledigt fast jeder dritte Deutsche seine Bankgeschäfte per Smartphone — das macht die Geräte für Angreifer zu einem besonders lohnenden Ziel.

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mTAN: Eigentlich sicher, aber…

Das mTAN-Verfahren ist extra eingeführt worden, um Online-Banking sicherer zu machen: Am Computer müssen sich Bankkunden zuerst mit Benutzernamen und Passwort einloggen. Um eine Überweisung zu machen, brauchen sie zusätzlich einen Zahlencode (die mTAN), den die Bank per SMS an eine vorher registrierte Handy-Nummer schickt. Weil die Kommunikationskanäle für Login (am Computer) und Code (per SMS) getrennt sind, galt das mTAN-Verfahren als weitgehend sicher.

Das Problem: Viele Nutzer verwenden ihre Smartphones für Login UND mTAN-Empfang. Damit sind die sensiblen Daten nicht mehr getrennt und können ausspioniert werden. In der Vergangenheit haben Angreifer außerdem Schadsoftware eingesetzt, um Login, Telefonnnummer und weitere Informationen vom Computer zu stehlen. Mit diesen Daten konnten sie dann ganz dreist eine „Ersatz“-SIM-Karte bestellen — und alle empfangenen SMS einfach mitlesen.

Sicherheitssoftware installieren, Android aktualisieren

Wenn ihr beim mobilen Online-Banking absolut auf Nummer sicher gehen wollt, braucht ihr zwei Handys bzw. Smartphones: Eines für das Login und ein zweites für den SMS-Empfang. Auf jeden Fall müssen aber alle PC, Macs und Smartphones, mit denen ihr Online-Banking macht, über eine aktuelle Sicherheitssoftware verfügen. Im Idealfall schützt diese nicht nur vor Phishing-Versuchen, bösartigen Webseiten und Schadsoftware, sondern enthält auch einen speziell geschützten Browser für Bankgeschäfte.

Laut BKA stehen besonders Smartphones mit älterem Android OS im Fadenkreuz. Es ist also eine gute Idee, jetzt das Betriebssystem zu aktualisieren, falls das möglich ist. In dieser Anleitung findet ihr fünf einfache Tipps zum Schutz von Android-Geräten.

Außerdem gilt natürlich auch hier:

Nur mit einer Sicherheitslösung wie Trend Micro Mobile Security for Android