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Im September 2015 berichteten wir von der ungarischen Kamerafrau, die einen Flüchtling, der ein Kind auf dem Arm hatte, im vollen Lauf mit gestrecktem Bein zu Fall brachte.

Wir erinnern uns:

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In unserem September-Artikel berichteten wir, wie Filmaufnahmen bezeugen, dass die Kamerafrau jenen Flüchtling zu Fall brachte und nach anderen Flüchtlingen trat.

Ungarische Kamerafrau will Facebook verklagen – und den Flüchtling

Die Frau wurde kurz darauf von ihrem Sender entlassen.

Im Oktober 2015 wollte die Kamerafrau Facebook verklagen!

Der Grund dafür war, dass sich auf Facebook diverse Seiten und Gruppe mit Fake-Profilen von Ihr gebildet hatten und das man in diesen aufrief sie zu vergewaltigen und zu ermorden sowie die Website ihres damaligen Arbeitgebers N1TV zu hacken.

Einige der Drohungen wurden damals polizeilich untersucht. Sie und andere Menschen, die eine Facebook-Gruppe zu ihrem Schutz gründeten, schrieben nach ihrer Aussage bereits mehrfach Facebook an, um die Fake-Profile / Seiten und die Hass-Gruppen zu löschen. Was jedoch erfolgslos blieb.

Aus diesem Grund wollte sie Facebook verklagen!

Laut ihrer Aussage spielte Facebook eine gewichtige Rolle darin, solche Hetze zu unterstützen. Facebook habe gar kein wirkliches Interesse daran, solche Seiten und Profile zu löschen, weswegen sie wahrscheinlich noch im Dezember 2015 eine Klage einreichen wollte.

Januar 2017: Das Blatt hat sich nun gewendet!

Die Kamerafrau selbst hat nun eine Bewährungsstrafe erhalten. Ein Gericht in der südungarischen Stadt Szeged befand die Kamerafrau Petra Laszlo für schuldig.

3 Jahre auf Bewährung

Wie das aus Budapest stammende Portal “INDEX.hu” am 12.1.2017 berichtet wurde jedoch noch kein konkretes Strafmaß verhängt. Was jedoch sicher ist, ist das sie sich die kommenden 3 Jahre nichts zuschulden kommen lassen darf.

Quelle: index.hu