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Koblenz – Gegen 00:45 Uhr am Sonntagmorgen wurde zunächst der Rettungsleitstelle über Notruf ein Schwimmer im Rhein gemeldet, der dann plötzlich verschwunden sei. Diese Meldung löste in der Folge einen Großeinsatz aus, an dem letztlich neben der Koblenzer Polizei die Wasserschutzpolizei, ein Polizeihubschrauber sowie die Feuerwehren aus Koblenz, Bendorf und Vallendar beteiligt waren.

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Die Ermittlungen ergaben, dass einige alkoholisierte Personen am Rhein in der Koblenzer Fritz-Ludwig-Straße angelten. Eine dieser Personen, ein 40-jähriger Mann aus Bad Breisig, stieg dann wohl unvermittelt ins Wasser, um zu schwimmen. Nachdem er ca. 40 Meter Richtung Strommitte zurückgelegt hatte, verlor man ihn aus den Augen und vermutete, dass er untergegangen sein könnte. Die sich anschließende Suche mit Booten und Hubschrauber dauerte bis 02:00 Uhr an und wurde dann zunächst ergebnislos abgebrochen.

Beamte der am Wohnort zuständigen Polizei Remagen bereiteten bereits die Mitteilung an die Familie vor, als gegen 02:30 Uhr ein Zeuge aus Urmitz der Polizei Andernach einen völlig durchnässten Mann am Rheinufer meldete. Die Überprüfung bestätigte, dass es sich um den Gesuchten handelte. Er wollte wohl tatsächlich nur ein wenig schwimmen, hatte jedoch die Strömung unterschätzt. Ein Alkotest ergab knapp 1,9 Promille. Offenkundig hatte der Mann keine Verletzungen erlitten. Derzeit wird geprüft, ob das fahrlässige Verhalten eine Kostenübernahme für den Einsatz nach sich zieht.

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