Der Betrug mit Nachnahme-Sendungen

Der Betrug mit Nachnahme-Sendungen

Von | 14. Februar 2020, 11:03

Vorsicht: Auch wenn eine Nachnahme-Sendung augenscheinlich von einer bekannten Person kommt, könnten Betrüger dahinter stecken.

Betrüger versenden im Namen dir bekannter Personen Nachnahme-Sendungen 

Der Nachnahmeschein wird in den Briefkasten eingeworfen und stammt augenscheinlich von einer dir bekannten Person.
Es handelt sich um eine Betrugsform, die seit Jahren praktiziert wird.

Seit Jahren verschicken Betrüger immer wieder Nachnahme-Sendungen. So erhielt folgender Facebook-Nutzer jüngst einen Nachnahmeschein, der angeblich von der Schwägerin aus Spanien stammen soll:

Der Nachnahmebetrug

Die Masche ist zwar nicht neu, aber trotzdem fies: Bereits 2016 warnt test vor Nachnahmebetrug. Viele Dresdner hatten damals Pakete erhalten, obwohl sie nichts bestellten. Manche von ihnen hatten einen DHL-Abholschein im Briefkasten gefunden. Im Paket steckte aber nur eine nahezu wertlose Plastikuhr.

Die Krux an dieser Art Betrug: Die Post stellt das Paket nur zu und muss dem Empfänger nicht erlauben, vor dem Bezahlen hineinzusehen. Auch erstattet die Post kein Geld. Dazu müssen sich die Opfer an den Absender wenden, was sich in der Regel schwierig gestaltet, wenn es den Absender so gesehen gar nicht gibt.

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Der Verbraucherzentrale zufolge senden immer wieder dubiose Anbieter Sendungen per Nachnahme an beliebige Personen. In dem oben gezeigten Fall gingen die Betrüger sogar so weit, eine dem Opfer bekannte Person als Absender anzugeben. Die Täter spekulieren wohl, dass der Empfänger darauf vertraut, „dass alles seine Richtigkeit habe“.

Zum Glück roch der Empfänger hier schon den Braten und hat nachgeforscht – die Sendung konnte nicht zurückverfolgt werden, und auch die Schwägerin hat kein Nachnahme-Paket versendet.

Fazit:

Nimm keine Nachnahme an, wenn du oder jemand aus deiner Familie nichts bestellt hast. Wenn dir der Absender bekannt ist, frage nach, ob er tatsächlich etwas per Nachnahme verschickt hat.

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