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Hamburg – Das für Kfz-Sachwertdelikte zuständige LKA (LKA 432) hat bereits am Freitag einen 33-jährigen Türken und eine 31-jährige Türkin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter zugeführt. Die beiden Beschuldigten sollen versucht haben, das Fahrzeug einer Mietwagenfirma über eine Internetplattform zu verkaufen.

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Im Vorfeld war auf einer Internetplattform ein BMW zum Verkauf angeboten worden. Zwei potenzielle Käufer führten diesbezüglich telefonische Verkaufsverhandlungen mit einem Mann, der angab, sich im Ausland zu befinden. Zur angedachten Übergabe des Fahrzeuges erschien daher am 24.07.2017 eine Frau. Da den potenziellen Käufern beim Kauf einiges seltsam vorkam, nahmen die beiden zunächst Abstand vom Kauf und wollten sich später erneut treffen.

Die Zeugen hatten während des Gesprächs Lichtbilder von der Anbieterin, dem Fahrzeug und dem vorgezeigten Fahrzeugdokument gefertigt. Die Zeugen informierten anschließend die Polizei. Die Ermittler des LKA 432 konnten feststellen, dass es sich bei dem angebotenen Fahrzeug um ein Mietfahrzeug handelt, welches in einer Augsburger Filiale angemietet wurde. Außerdem waren am Fahrzeug bereits Dublettenkennzeichen angebracht, welche im Original zu einem Audi gehören.

Die Ermittler des LKA 432 gingen aus diesem Grund davon aus, dass die Verkäufer nicht berechtigt sind, das Fahrzeug zu verkaufen.

Ein Polizeibeamter nahm am 28.07.2017 nochmals Kontakt zu dem Anbieter des Fahrzeugs auf, gab sich als Interessent aus und signalisierte Kaufinteresse. Der 33-jährige Tatverdächtige zeigte sich verkaufsbereit und es wurde ein Übergabetermin des Fahrzeugs am 28.07.2017 am Bahrenfelder Marktplatz vereinbart.

Hier erschienen dann die 31-Jährige und der 33-Jährige und gaben sich als Anbieter zu erkennen. Nachdem die beiden Tatverdächtigen sich mit dem angeblichen Kaufinteressenten zu dem BMW begeben hatten, wurden sie vorläufig festgenommen. Im Fahrzeug konnte eine gefälschte Zulassungsbescheinigung aufgefunden und sichergestellt werden. Die beiden Beschuldigten wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg Haftbefehle erließ.