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“Und aus dem Nichts kam da diese Käuferanfrage …” Ebaynutzer fragen sich in diesem Moment: was hab ich den verkauft? Was ist da noch offen? da schau ich mal genauer hin”.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Und genau das ist leider exakt falsch, denn diese Anfrage aus heiterem Himmel ist nichts anderes als ein Betrugsversuch. Die folgende E-Mail stammt NICHT von Ebay:

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Der Inhalt im barrierefreien Klartext:

Auf die Anfrage antworten

Hallo [***]@t-online.de,

Der Käufer wartet immer noch auf Ihre Antwort zu seiner Rückgabeanfrage.

Sehen Sie sich die Einzelheiten zur Anfrage an und antworten Sie bis 10. August. 2016. Ab diesem Tag, kann der Käufer uns einschalten, indem er einen Fall öffnet. Dies kann sich negativ auf Ihren Servicestatus auswirken.

Einzelheiten zur Anfrage ansehen


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Wir warnen deutlich davor, dem Inhalt dieser recht sauber aufgebauten E-Mail glauben zu schenken. Es  fand im Vorfeld dieser E-Mail natürlich kein Kauf statt, dieses Argument ist schlichtweg vorgetäuscht. In diesem Falle sollte man es dringend vermeiden, der Aufforderung “Einzelheiten zur Anfrage ansehen” zu folgen.

Phishing

Während der Analyse dieser Mail hat sich gezeigt, dass der verlinkte Webspace derzeit deaktiviert ist. Dies kann jedoch lediglich temporär sein, denn frühere Fälle haben gezeigt, dass eine weitere Welle an E-Mails problemlos auf einen anderen Webspace verlinken kann, auf dem die Phishingfalle wieder aktiv ist.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.