Betrügerisches Raiffeisen SMS im Umlauf

Betrügerisches Raiffeisen SMS im Umlauf

Von | 11. Februar 2020, 8:30

Vorsicht – Betrüger versenden eine SMS im Namen der Raiffeisen Bank. Der Link darin führt zu einer Phishing-Falle.

Betrügerische Raiffeisen SMS – Das Wichtigste zu Beginn:

  1. Eine gefälschte SMS im Namen der Raiffeisenbank gibt vor, die Funktion pushTAN sei nicht aktiviert.
  2. Wer dem Link in der SMS folgt, gelangt zu einem Phishing-Versuch.
  3. Folge nicht der Anweisung in der SMS, sondern frage separat bei deiner Bank nach!

Zahlreiche HandynutzerInnen empfangen aktuell angeblich eine SMS von der Raiffeisenbank. Die Funktion pushTAN sei nicht aktiviert. Um das Problem zu beheben, werden Sie aufgefordert, einem Link zu folgen. Klicken Sie nicht auf den Link, Sie gelangen auf eine gefälschte Raiffeisen-Login-Seite. Kriminelle stehlen Ihre Zugangsdaten und Ihre Telefonnummer.

Kriminelle versenden aktuell ein betrügerisches SMS im Namen der Raiffeisenbank. Angeblich sei Ihr pushTAN nicht aktiviert. Mit diesem Vorwand werden viele EmpfängerInnen verleitet, auf den angeführten Link zu klicken. Sie gelangen dann auf eine gefälschte Raiffeisen-Login-Seite.

- Werbung -

Dort werden Ihre Login-Daten gestohlen! In weiterer Folge werden Sie nach Ihrer Telefonnummer gefragt. Haben Sie diese Daten eingetippt, werden Sie von Kriminellen, die sich als Raiffeisen-MitarbeiterInnen ausgeben, angerufen. Sie werden einen Vorwand erfinden, warum Sie in Ihrer App ein Überweisung freigeben sollten. Legen Sie sofort auf!

Wohin führt der Link?

Sie gelangen auf eine gefälschte Raiffeisen-Login-Seite. Dass es sich dabei um einen betrügerischen Nachbau handelt, erkennen Sie im Normalfall an der Webadresse. Die Webadresse einer Phishing-Seite unterscheidet sich von der Webadresse der offiziellen Login-Seite.

- Werbung -
 

Die Webadresse der Phishing-Seite lautet www.sso-meinelba.eu. NutzerInnen werden somit nicht sofort erkennen, dass sie sich auf einer betrügerischen Seite befinden, da „Mein Elba“ das offizielle Online-Banking-Portal der Raiffeisenbank ist. Die echte Login-Seite der Raiffeisen läuft jedoch unter der Adresse „https://sso.raiffeisen.at/…“ .

Ich habe auf den Link geklickt – Was kann ich tun?

Rufen Sie den Kundenservice der Raiffeisenbank an und erklären, dass Sie in eine Phishing-Falle getappt sind. Die MitarbeiterInnen werden das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Rechnen Sie auch mit einem Anruf von Kriminellen. Sie werden sich als Raiffeisen ausgeben und Sie bitten, einen Überweisung freizugeben. Legen Sie unbedingt auf!

Wie erkenne ich ein Phishing-SMS?

  • Benachrichtigungen via SMS oder E-Mail über ein Problem mit Ihrem Konto und einem Link zur Behebung des angeblichen Problems sind meist unseriös. Klicken Sie nie vorschnell auf einen Link!
  • Prüfen Sie, ob das angebliche Problem tatsächlich existiert. Wenden Sie sich beispielsweise an den Kundenservice und fragen nach. Sie können sich auch wie gewohnt einloggen und testen, ob das Problem auftritt.
  • Geben Sie den Text der Benachrichtigung in Ihre Suchmaschine ein. Sie werden mit Sicherheit Warnungen finden.
  • Lassen Sie sich nicht von der Bezeichnung des Absenders täuschen. Der Name RAIF sagt wenig über die Herkunft der Nachricht aus.
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler deuten auf Phishing hin. Seriöse Benachrichtigungen sind fehlerfrei!
  • Auf einer Phishing-Seite werden Sie weiters zur Eingabe Ihrer Kreditkartendaten oder Telefonnummer aufgefordert.

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

Passend zum Thema: Sparkassen-Phishing: „Bestätige deine Daten“

Quelle: Watchlist Internet

Coronavirus SARS-CoV-2: Wir brauchen deine Unterstützung


Der Coronavirus SARS-CoV-2 stellt uns als Gesellschaft und als Mimikama vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Unsere Unterstützung an der Gesellschaft ist es, gegen Fakenews anzukämpfen und dies mittlerweile fast 20 Stunden pro Tag. Gegenüber anderen Medien, haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstützen Sie uns und tragen auch Sie dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern.
Hier kannst Du unterstützen: via
PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -
Datenschutz
, Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Besitzer: (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.