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Hagen – Zwei Hagener sind betrügerischen Gewinnversprechen auf den Leim gegangen. Am 14. Juli meldete sich telefonisch ein Unbekannter bei einem 64 Jahre alten Mann aus Halden und teilte ihm mit, dass er 40000 Euro bei einem Preisausschreiben gewonnen hätte. Ein Mitarbeiter würde sich in ein paar Tagen wegen der Geldübergabe mit ihm in Verbindung setzen.

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Dies war dann am vergangenen Montag der Fall und der bei der erneuten telefonischen Kontaktaufnahme forderte der Anrufer zunächst 900 Euro Bearbeitungsgebühr von dem 64-Jährigen. Nachdem dieser Betrag übermittelt wurde, kam eine weitere Geldforderung, diesmal in vierstelliger Höhe, da der Gewinnbetrag tatsächlich deutlich höher sei und daher eine höhere Versicherungssumme hinterlegt werden müsse. Dies kam dem Geschädigten verdächtig vor und er meldete den Vorfall der Polizei. Einen Gewinn bekam er natürlich nicht und die 900 Euro sind weg.

Im zweiten Fall war am 13.07. eine 38-Jährige aus Hohenlimburg Opfer eines ähnlichen Betrugs. Zunächst sollte diese für die Einrichtung eines Kontos 200 Euro überweisen, erst dann könne man ihr die gewonnenen 48.000 Euro zukommen lassen. Dieser Betrag würde angeblich als Sicherheit benötigt und wenig später zurücküberwiesen.

Nachdem die Rückzahlung erfolgt war, glaubte die Geschädigte, das Gewinnversprechen sei seriös und sie zahlte wenig später per Barüberweisung 3000 Euro. Die sind nun weg und die 38-Jährige erstattete eine Anzeige. In beiden Fällen machten die Betrüger einen glaubwürdigen und seriösen Eindruck auf ihre Opfer und zerstreuten deren Bedenken. Immer wieder gelingt es so, arglosen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Die Polizei rät daher: Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag.

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